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Güstrow : Firmenlauf: Zweite Auflage im Gespräch

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Organisatoren diskutieren mögliche Verbesserungen einer „nahezu optimal gelaufenen“ Veranstaltung / Scheck für guten Zweck überreicht

von
erstellt am 05.Okt.2015 | 06:00 Uhr

Mit der Übergabe eines vierstelligen Spendenschecks an die Fußball-Nachwuchsabteilung des Güstrower SC schlug Thoralf Stindl das Kapitel des 1. Güstrower Firmenlaufs zu. Der Inhaber der Werbefirma Wosch lud dazu weitere an der Vorbereitung und Durchführung Beteiligte zum Gedankenaustausch ein.

72 Staffeln hatten sich an dem ersten Lauf dieser Art in Güstrow beteiligt. „Durch diese hohe Zahl blieb Geld für einen guten Zweck übrig“, freute sich Thoralf Stindl über den unerwartet hohen Zuspruch zu dem von der SVZ als Medienpartner begleiteten Event. „Das war eine sehr positive Stimmung, mit der alle am 9. September vom Sportplatz gegangen sind“, schätzte Stindl ein. Alles sei „nahezu optimal gelaufen“, wobei an der einen oder anderen Stellschraube noch drehen wäre. Soll heißen: Eine zweite Auflage dieses Events wird für das kommende Jahr ins Auge gefasst.

Eine automatische Zeitnahme für die einzelnen Läufer wäre dann nicht schlecht, hätten die Organisatoren erfahren. Das würde die Arbeit der Moderatoren erleichtern. Viele Läufer würden sich auch für ihre persönliche Zeit interessieren. Dafür bräuchte man eine Firma, die dann ein ganzes Service-Paket anbieten könnte, weiß Peter Wegner, Geschäftsführer des Leichtathletikverbandes MV. Einzelzeiten, schnelleres Ausdrucken der Ergebnisse oder von Urkunden etwa gehörten dazu, dafür müssten halt Konditionen besprochen werden. Stindl selbst wollte aber doch eher für ein einfaches Abschlagen wie beim Ski-Langlauf plädieren. Auch Detlev Müller, Leiter der Sportschule, vermutet, dass für die meisten Läufer die Einzelzeit nicht so die große Rolle spielte. „Es ist ja auch eine wirtschaftliche Frage. Und es handelt sich ja doch um eine Fun-Veranstaltung. Wichtig ist vor allem, dass man nicht gar zu lange auf die Ergebnisse warten muss.“

Ein weiteres Diskussionsfeld: Wochentag, Uhrzeit. Kleine Unternehmen, wie etwa Ladengeschäfte, könnten um 17 Uhr unter der Woche nicht teilnehmen. Würde vielleicht eine Stunde später – mehr ginge wohl nicht – günstiger sein? Aber ob der Freitagabend – auch ins Spiel gebracht – wirklich günstiger wäre? Diskussionsstoff gibt es also auch in organisatorischer Hinsicht. „Entscheidend muss aber der Charakter des Laufs bleiben: Wir in Güstrow, die Firmen“, meint Dalia Noack, Mediengestalterin bei Wosch, „wollen uns untereinander so besser kennen lernen. Das ist wichtig für ein wirtschaftlich starkes Güstrow.“

 

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