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Güstrower Anzeiger

18. November 2017 | 19:03 Uhr

Güstrow : Filmtechnik statt Mathe

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Felix Wemmel dreht speziellen Film über Güstrow als Kunstprojekt

Fotokameras haben bei Felix Wemmel (18) schon immer Faszination ausgelöst. Da kam es ihm gerade Recht, dass er als John-Brinckman-Schüler im Kunstkurs ein Projekt realisieren kann, bei dem er mit seiner Leidenschaft für Bilder nicht nur eine gute Note einheimsen, sondern auch ein anderes Schulfach ersetzen kann. „Neudings gibt es die Möglichkeit, dass man mit so einem Projekt anstatt der Abschlussprüfung in einem Fach das Abitur auch mit so einer Projektnote bekommen kann“, sagt der Schüler. Er möchte gerne auf Mathe verzichten und hängt sich nun voll rein: „Ich mache einen Film über Güstrow. Ich will die schönsten Seiten zeigen, Güstrows Sehenswürdigkeiten.“ Hierzu drehte er bereits am Inselsee, auf der Rostocker Straße und am Franz-Parr-Platz. „Ich werde noch am Schloss und im Schlossgarten drehen. Auch Borwinbrunnen sowie Dom und Pfarrkirche sollen in den Film“, erzählt er weiter.

Mit dem von einer Internet-Firma geliehenen Spezialequipment und seiner Kamera macht er Einzelaufnahmen, die er später am Computer zusammenschneidet. „Dabei entsteht ein futuristisch wirkender Film. Die Kamera ist mit einem Sockel auf eine Schiene montiert. Der Sockelmotor schiebt die Kamera alle paar Sekunden ein Stück weiter.“ Der Effekt hierbei: Das Hauptmotiv, beispielsweise das Denkmal auf dem Franz-Parr-Platz zoomt im Film ganz langsam raus, während die Wolken im Hintergrunde im Zeitraffer vorbei ziehen. „Je nach Wetter brauche ich ein bis zwei Wochen für die Aufnahmen. Dazu kommt die Nachbearbeitung am PC. Hierfür veranschlage ich 100 Stunden“, berichtet Felix Wemmel.

Wenn der Film fertig ist, soll er nicht nur eine gute Note bringen. Felix Wemmel will ihn der Stadt kostenlos zur Verfügung stellen. Vielleicht könnte er auf der Homepage der Stadt laufen, denkt er.


 

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