Kofinanzierungspaket : Feuerwehrauto – Land schließt Finanzlücke

Gemeinsam kommen sie ihrem Ziel – der Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges – nun näher: Diekhofs Bürgermeister Rolf Matschinsky und die Diekhofer Wehrführung: Dirk Alm, Lars Künne und Christopher Will (v.l.)
Gemeinsam kommen sie ihrem Ziel – der Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges – nun näher: Diekhofs Bürgermeister Rolf Matschinsky und die Diekhofer Wehrführung: Dirk Alm, Lars Künne und Christopher Will (v.l.)

Gemeinde Diekhof bekommt Geld aus dem Kofinanzierungpaket / Freude bei dem Kameraden

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14. November 2015, 04:21 Uhr

„Wahnsinn“, kommentierte gestern Diekhofs Wehrführer Lars Künne die Nachricht über die Bereitstellung von Mitteln aus dem Kofinanzierungspaket des Landes für die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Wehr in Diekhof –immerhin 130 000 Euro. Lange habe man darauf gewartet.

Es ist ein Tanklöschfahrzeug 3000, das angeschafft werden soll, informiert der Wehrführer und kann es noch kaum fassen. „Auf diese Fördermittel warten wir wohl schon drei oder vier Jahre“, berichtet Künne. Viele Steine habe man in dieser Zeit aus dem Weg räumen müssen. Der Kauf neuer Feuerwehrtechnik sei für jede Gemeinde keine leichte Aufgabe, für Diekhof gelte das noch einmal mehr, weil die Gemeinde seit Jahren in einer schweren Finanzkrise steckt und deshalb nicht in der Lage ist eine Förderung durch Eigenmittel zu komplettieren. Deshalb greift im Falle von Diekhof eine Drittelfinanzierung: eine Sonderbedarfszuweisung des Landes, Fördermittel des Landkreises und Geld aus dem Kofinanzierungspaket des Landes, auf das man bisher noch wartete. „Jetzt können wir im nächsten Jahr das Tanklöschfahrzeug kaufen“, freut sich Wehrführer Künne.

Schon seit geraumer Zeit fehlt der Stützpunktwehr Diekhof (Tanklager und Pflanzenschutzmittellager in direkter Nähe) ein Tanklöschfahrzeug. Deshalb hatte man schon die Ausrückeordnung verändern müssen. Bei Alarm werden mehrere Feuerwehren mit der Diekhofer zusammen gerufen – eine Übergangslösung.

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