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Freiwillige Feuerwehr Glasewitz : Feuerwehr eine Zukunft geben

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Gemeinde Glasewitz investiert in den Brandschutz - Bürgermeisterin Grit Goldbach: „Wir sind finanziell gut aufgestellt“.

von
erstellt am 04.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Die Feuerwehr in Glasewitz soll ein neues Domizil erhalten. Die Gemeinde hat ein Gebäude gekauft und will es nun nach den Erfordernissen der Wehr sanieren und umbauen. Dafür sind erst einmal 20 000 Euro im Haushalt, den die Gemeindevertreter jetzt beschlossen, eingeplant.

„Die Gemeinde ist finanziell gut aufgestellt“, schätzt Grit Goldbach ein. „Luftschlösser sind für uns kein Thema. Wir erledigen die Dinge Schritt für Schritt“, fügt die Bürgermeisterin hinzu. So gehe man auch im Falle des neuen Domizils für die Wehr vor. „Es ist eine kleine Wehr. Sie erledigt ihre Aufgaben und bringt sich sehr in der Gemeinde ein“, betont Goldbach. Das Feuerwehrgerätehaus ist so klein, dass die Kameraden auch das Gemeindehaus mit nutzen müssen – ein Zustand, der nicht mehr haltbar sei. Deshalb habe man einen Teil des ehemaligen Pferdestalls auf dem alten Gutshof gekauft. „Erst einmal räumen wir auf“, sagt die Bürgermeisterin. Dann wolle man sehen, was mit dem eingeplanten Geld machbar sei. Sicher werde man auch so viel wie möglich selbst erledigen. Bürger der Gemeinde hätten schon ihre Unterstützung signalisiert.

Für Wehrführer Tim Otte ist es ein große Schritt. Im kleinen Gerätehaus könne man keine Dienstvorschriften einhalten, stellt er fest. Das sieht Otte auch als einen Grund dafür, dass die Wehr so klein ist. Derzeit zählt er neun aktive Kameraden und fünf Mitglieder in der gemeinsamen Jugendwehr mit Plaaz. Es gebe immer mal wieder Nachfragen, aber unter den unzureichenden Bedingungen würden sich letztendlich keine weiteren Kameraden finden. Wird das jetzt erworbene Gebäude zum Feuerwehrhaus umgebaut, rechnet Otte auf jeden Fall mit Zuwachs für die Wehr. Bis dahin sei es aber noch ein weiter Weg, denkt er. „Wir müssen schauen, ob eine Förderung möglich ist. In dem Zusammenhang wird es auch immer wieder um die Größe der Wehr gehen“, weiß Otte. Die Richtschnur liegt bei 15 aktiven Kameraden.


Geld für Laternen und Bänke


Investieren will und muss die Gemeinde Glasewitz weiterhin in die Straßenbeleuchtung. „Wir müssen nach und nach die alten Laternen ersetzen“, kündigt die Bürgermeisterin an. Die Leuchten hätten ihr Lebensalter schlicht überschritten. Man wolle in diesem Jahr mit vielleicht acht bis zehn neuen Laternen beginnen.

Im Haushalt ist außerdem Geld für einen Stromanschluss für den alten Sportplatz eingeplant. Dort finden beispielsweise die Dorffeste statt. Bislang musste dafür ein Stromkabel über die Straße gelegt werden.

Weiterhin sollen in der Gemeinde Bänke aufgestellt werden. Eine, das sei bereits entschieden, soll vor dem Gemeindehaus stehen. Dort könnten sich beispielsweise die Eltern setzen, wenn sie auf den Schulbus warten, um ihre Kinder abzuholen. Über weitere Standorte sei noch zu entscheiden. „Wir leben in einer reizvollen Umgebung. Wer hier spazieren geht, möchte auch mal verweilen“, erklärt Goldbach.

3500 Euro plant die Gemeinde für so genannte freiwillige Leistungen ein. Damit sollen das Dorffest und weitere Feiern sowie Veranstaltungen unterstützt werden. 600 Euro gebe man für die Jugendfeuerwehr in Plaaz. Hier seien die Jugendlichen aus beiden Gemeinden zusammengefasst, erklärt Goldbach. Froh ist die Bürgermeisterin, dass die Gemeinde ihre Aufgaben erfüllen kann, ohne an der Steuerschraube drehen zu müssen. Die Hebesätze bleiben in diesem Jahr unverändert.

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