Transfer von Laage : Ferienkinder in Südsee schicken

Der Naturbadesee „Tessiner Südsee“ rückt für Laager näher.
Der Naturbadesee „Tessiner Südsee“ rückt für Laager näher.

Die Stadt Laage bietet ab Dienstag dreimal pro Woche einen Bustransfer in die Nachbarstadt Tessin an.

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09. Juli 2018, 05:00 Uhr

Bis in die Südsee ist es weit, der Naturbadesee „Tessiner Südsee“ liegt dagegen gleich um die Ecke. Laager Kinder sollen dort schöne Ferientage verbringen können. Die Stadt bietet für die Zeit der Ferien einen Kleinbusverkehr zwischen Laage und Tessin an. Morgen geht es los.

„Es ist ein Pilotprojekt. Wir wissen nicht wirklich, wie der Bedarf ist“, sagt Bürgermeister Holger Anders (FDP). „Wir wollen es ausprobieren.“ Seit der Schließung des Schwimmbades vor mehr als zehn Jahren fehlt in der Recknitzstadt eine Bademöglichkeit vor der Tür. Vor einigen Jahren war über eine Wiederbelebung des Bades nachgedacht worden. Als der Gedanke im vergangenen Jahr verworfen wurde, war auch die Möglichkeit eines organisierten Bustransfers ins benachbarte Tessin immer wieder ins Gespräch gebracht worden.

In Absprache mit dem Mitgliedern des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport fiel nun die Entscheidung das Pilotprojekt zu starten. „Wir haben Angebote eingeholt und ein Kleinbusunternehmen aus der Region gefunden“, berichtet Anders. Welcher Kosten der Stadt dabei entstehen, will Anders nicht preisgeben, nur so viel: „Sie halten sich im Rahmen.“

Dreimal in der Woche – am Dienstag, Donnerstag und Freitag – fährt der Kleinbus mit bis zu acht Personen nach Tessin. Abfahrt ist um 10 Uhr vor dem Laager Rathaus. Um 15 Uhr geht es ab Tessin dann wieder zurück nach Laage. Die Kinder zahlen zwei Euro für die Fahrt. Fahrkarten gibt es im Bürgerbüro im Rathaus.

„Wir sehen es als Angebot für Kinder“, betont Anders. Bei Begleitung durch die Eltern würden diese sicher das Auto als Verkehrsmittel wählen, denkt der Bürgermeister und macht darauf aufmerksam, dass die Stadt lediglich für den Busverkehr sorgt. Es werde weder für die Nutzung des Busses noch für den Aufenthalt am Badesee eine Haftung übernommen. Die Verantwortung bleibe bei den Eltern. Es sei ihre Entscheidung, betont Anders und hofft auf sommerliches Wetter, das fortwährend zum Baden einlädt.

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