Rühriger Partnerstadtverein : Feriencamp für Partnerstädte

Peter Schmidt mit Assistentin Manuela Rehbein (l.) und Azubi Ivona Menge bei der letzten Absprache zum Camp
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Peter Schmidt mit Assistentin Manuela Rehbein (l.) und Azubi Ivona Menge bei der letzten Absprache zum Camp

Sonnabend beginnen erholsame Tage für Kinder und Jugendliche aus Gryfice, Kronshagen und Güstrow.

svz.de von
19. August 2016, 05:00 Uhr

Ein Feriencamp für Kinder und Jugendliche aus Güstrows Partnerkommunen Gryfice (Greifenberg/Polen) und Kronshagen beginnt am Sonnabend in der Jugendherberge Schabernack. „Bis zum 27. August werden je fünf junge Leute zwischen zwölf und 17 Jahren aus beiden Städten mit ihren Alterskameraden aus Güstrow erholsame Ferientage verleben“, ist sich Peter Schmidt, Vorsitzender des Partnerstadtvereins, sicher.

Der Verein, der die Beziehungen zu Güstrows Partnerstädten koordiniert und immer wieder ankurbelt, und die Arbeiterwohlfahrt (Awo), unterstützt von der Ehrenamtsstiftung und der Ospa Rostock, haben das Camp organisiert. Schmidt: „Die Idee entstand im vergangenen Jahr. Im Verein gab es Veränderungen im Vorstand, wir wurden juristisch selbstständig und die Stadt wurde Vereinsmitglied. Da schmiedeten wir als nächstes neue Pläne, um die Städtepartnerschaften in einer problematischen Zeit in Europa noch mehr mit Leben zu erfüllen.“ Schnell sei man sich auch einig geworden, Jugendliche mehr in die partnerschaftliche Zusammenarbeit einzubeziehen. Eine der jüngsten Aktivitäten des Vereins war die Teilnahme von Güstrower Gymnasiasten am 12-Stunden-Lauf im französischen Bures-sur-Yvette (SVZ berichtete). „Wie in Bures soll auch mit dem Feriencamp der europäische Gedanken gepflegt werden, die Jugendlichen sollen sich kennen lernen und sie haben Gelegenheit eventuelle Vorurteile abzubauen. Einige Kinder und Jugendliche haben einen Migrationshintergrund. Das ist gewollt. Deshalb laufen die Ferientage unter dem Motto ,Wir leben gemeinsam in einem Europa‘“, umreißt Schmidt das Ziel des Camps.

Die Kinder und Jugendlichen beziehen in der Jugendherberge das Haupthaus. Alles ist vorbereitet. Am Anreisetag wird das Programm vorgestellt. Es enthält Ausflüge nach Warnemünde, eventuell nach Berlin und nach Schwerin, wo Landtag und Schloss besichtigt werden. In Güstrow stehen Besuche des Wildparks und der Oase, ein Stadtbummel und Baden im Inselsee auf dem Plan. Nicht fehlen darf in einem Feriencamp ein Grillabend. Schmidt: „Wir wollen aber auch die Meinung der Jugendlichen hören. Sie erhalten die Möglichkeit, eigene Vorschläge zu unterbreiten. Dafür haben wir einen Tag frei gehalten.“

Kinder aus Neuwied und dem dänischen Ribe sind leider nicht dabei, bedauert Schmidt: „Wir hatten nur die Woche vom 20. bis 27. August zur Verfügung. Da sind in Neuwied und in Ribe aber keine Ferien mehr.“ Wenn das Camp ein Erfolg wird, schließt der Partnerstadtverein nicht aus, dass es eine weitere Auflage geben wird. Dann vielleicht auch mit Kindern und Jugendlichen aus Neuwied und Ribe.



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