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Güstrower Anzeiger

18. Oktober 2017 | 15:16 Uhr

Hilfe für kinder : Ferien von tristem Alltag

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kirchengemeinden Lohmen und Lüssow betreuen im Juni wieder Kinder aus Shodino / Bitte um Hilfe

Ferien frei von Alltagssorgen sollen auch in diesem Jahr wieder Kinder aus dem weißrussischen Shodino in der Region Güstrow machen können. Dafür trafen jetzt Mitglieder der Kirchengemeinden Lüssow und Lohmen alle Vorkehrungen. Es ist eine Aktion, die allein von Spenden und der Mithilfe engagierter Menschen lebt.

Sechs Mitglieder der beiden Kirchengemeinden besuchten Shodino, eine Stadt, die 1986 von der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl betroffen war. Gemeinsam mit Vertretern der orthodoxen Kirchen und der Bildungsabteilung der Stadt wurden 20 Kinder für einen Erholungsaufenthalt vom 1. bis 19. Juni ausgewählt. Auch die evangelische Gemeinde Shodino wird Kinder zur Erholung mitschicken, informiert Thomas Körting vom Organisatorenteam. Man wisse, dass es Kindern nach dem Erholungsaufenthalt für längere Zeit gesundheitlich besser gehe, so Körting.

Die Kosten für den Aufenthalt liegen für ein Kind für Unterkunft, Fahrkosten, Verpflegung und Freizeitgestaltung bei 500 Euro. Spenden sind willkommen. Außerdem macht Körting darauf aufmerksam, dass auch in diesem Jahr Aufenthalte der Kinder an den Wochenenden bei Gastfamilien geplant sind. Dies beträfe die Wochenenden vom 5. bis 7. Juni und vom 12. bis 14. Juni. Die Kinder sollten Freitagabend abgeholt und am Sonntag zwischen Nachmittag und Abend wieder gebracht werden. Bei eventuellen Sprachschwierigkeiten seien zwei Betreuerinnen stets zu erreichen. In den vergangenen Jahren hätten sich schon schöne Freundschaften auch unter den Gastfamilien entwickelt, erzählt Körting.

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