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STurmtiefs : „Felix“ und „Elon“ forderten 170 Einsätze

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bäume und Telefonmasten umgeknickt / Güstrower Wehr mit 15 Einsätzen am Wochenende

von
erstellt am 12.Jan.2015 | 06:00 Uhr

Nach Sturmtief „Felix“ sorgte auch „Elon“ für viel Arbeit für die Kameraden. Zwischen Freitagabend und gestern rückte die Freiwillige Feuerwehr Güstrow 15-mal aus. „Bis Sonnabendabend ging es am laufenden Band“, berichtet Wehrführer Hannes Möller. Es mussten z.B. umgestürzte Bäume zwischen Güstrow und Klueß, am Mühlenplatz und im Waldweg weggeräumt werden. Außerdem erwischte es bei Kleuß auch einen Telefonmast. „Wir hatten reichlich zu tun“, betont Möller. Zum Glück sei niemandem etwas passiert.

In Laage war es ruhiger. Die dortigen Feuerwehrleute rückten bis gestern Nachmittag zweimal aus. Im Wiesenweg in Laage war ein Baum umgestürzt. „Außerdem mussten wir nahe Kavelstorf mit unserer Drehleiter helfen“, berichtet Wehrführer Endré Ehrenberg.

Auch in Bützow blieb es am Wochenende wesentlich ruhiger als am Freitag. „Glücklicherweise blieb es bei den erwarteten Einsätzen. Bäume, Äste und Laternen hat der Sturm umgelegt“, sagt Stadtwehrführer Holger Gadinger. Unvorbereitet treffe die Kameraden so eine Sturmfront nicht. „Eigentlich ist das für uns Routine. Wir haben ein Sturmkonzept in der Schublade, dass zum Beispiel unser Alarmierungs-Schema beinhaltet. So weiß jeder sofort, wie er zu reagieren hat“, erklärt Gadinger. Wachsamkeit sei bei solchen Einsätzen aber das A und O. Dabei gehe der Eigenschutz stets vor, so der Wehrführer.

Fünf wetterbedingte Einsätze zählt Krakows Wehrführer Remo Schmecht. Am Parkplatz am Jörnberg war gestern eine Fichte entwurzelt und lehnte sich auf ein Gebäude. „Mit der Seilwinde haben wir die Gefahr beheben können“, berichtet Remo Schmecht.

Im Landkreis rückten die Wehren seit Freitag zu 172 Einsätzen aus, resümierte gestern Nachmittag Maik Tessin. Dabei sei ohne erkennbare Schwerpunkte der gesamte Kreis betroffen gewesen. Bäume und Telefonmasten knickten um. Beschädigte Dächer mussten gesichert werden, berichtet der Kreisbrandmeister.

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