zur Navigation springen
Güstrower Anzeiger

11. Dezember 2017 | 12:29 Uhr

Güstrow : Feldstraße 24 vor dem Richtfest

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

SVZ-Baustellentour führte diese Woche zu mehreren Standorten der AWG Güstrow

svz.de von
erstellt am 28.Jun.2014 | 06:00 Uhr

Die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft (AWG) Güstrow hat für ihre Mitglieder zwei Botschaften: Sie erschließt neue Standorte in Güstrow für jetzige und neue Genossenschaftsmitglieder und sie vergisst nicht ihre treuen Mieter an den traditionellen Standorten wie z.B. in der Südstadt. Das betonte Ulrich Reimer, Abteilungsleiter Technik, bei der SVZ-Baustellentour.

Erste Station war die Feldstraße 24. Hier entstehen zehn Wohnungen auf einer Fläche, die seit der Wende brach lag. Im März begannen die Arbeiten, am 1. Juli wird Richtfest gefeiert. 1,25 Millionen Euro investiert die AWG hier. Reimer: „Das ist solch ein Beispiel für unsere Strategie, neue Standorte mit neuen Grundrissen zu entwickeln. Damit haben wir 1999/2000 begonnen.“ Die Entscheidung sei gefallen, so Reimer, um die Angebotspalette der Genossenschaft zu verbessern und im Wettbewerb besser aufgestellt zu sein.

Die zweite Station war das AWG-Paradestück, der „Sonnehof“. „Das war für uns wirklich die größte Herausforderung nach der Wende, Sieben Millionen Euro, einschließlich Fördermittel, sind umgesetzt worden. Darauf sind wir stolz“, betont der AWG-Abteilungsleiter. Im „Sonnenhof“ sind in dieser Woche die letzten sieben der 45 Wohnungen übergeben worden. Gegenwärtig laufen die letzten Arbeiten im Innenhof mit sein Grünflächen und 21 Pkw-Stellplätzen. Als letztes Haus in diesem neuen Innenstadt-Ensemble werde in einem Monat die Schnoienstraße 28 a fertig, schätzt Reimer. „Die sind aber nicht altersgerecht gebaut. Das wollten wir so, um auch junge Familien für das Areal zu interessieren“, erklärt er weiter. Langsam, aber sicher entwickle sich die Begegnungsstätte „Sonnenhof“ zu einem Anlaufpunkt sowohl für Einwohner als auch für Anwohner. „Der letzte Tanztee war vielversprechend“, sagt Heiko Jörn, in der AWG für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Noch vorsichtig waren die Aussagen der AWG dagegen an der dritten Station gegenüber vom „Sonnenhof“, dem Klosterhof. Reimer: „Da haben wir für den Pferdemarkt 46 ein Angebot in der Ausschreibung abgegeben. Jetzt sind Stadt und Stadtvertretung am Zuge.“ Ulrich Reimer sieht das Gelände im Anfangsstadium und auf einem langen Weg, weil es auch um Fördermittel gehe, ohne die dieser Standort nicht zu gestalten sei. Außerdem favorisiert die AWG hier eine Entwicklung als Ganzes. Ihren ersten Anteil hat sie mit dem Kauf des Grundstückes ehemals Tommys Fruchtkiste und dem Abriss geleistet. Jörn: „Zumindest ein Schandfleck gegenüber unserem schönen ,Sonnenhof’ ist beseitigt. Alles weitere muss sich finden.“

Die vierte Station war die Südstadt. Hier will die AWG jedes Jahr einen Wohnblock komplett zu sanieren. Dieses Jahr ist es die Ringstraße 9 bis 15. Reimer: „2,5 Millionen Euro geben wir dafür aus. Das ist ein Beweis dafür, dass wir unsere angestammten Wohngebiete nicht vernachlässigen.“ Ende September, Anfang Oktober sollen die Arbeiten in den 70 Wohnungen zu Ende sein. Ein zweites Vorhaben in der Südstadt ist die Installation des neuen Heizungssystems in der DSF 44 bis 50.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen