Hortneubau Güstrow auf Weg gebracht : Farbenfroh und lichtdurchflutet

<fettakgl>Vorderansicht </fettakgl>des geplanten Hortneubaus auf dem Gelände der Richard-Wossidlo-Schule in der Güstrower Hafenstraße 13
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Vorderansicht des geplanten Hortneubaus auf dem Gelände der Richard-Wossidlo-Schule in der Güstrower Hafenstraße 13

An der Wossidloschule plant der DRK-Kreisverband Güstrow mit einem Schulhort-Neubau sein in diesem Jahr größtes Projekt in der Kreisstadt. Es sollen rund 1,6 Millionen Euro investiert werden.

svz.de von
03. Januar 2013, 06:05 Uhr

Güstrow | Schon im Frühsommer soll Baubeginn sein. "Wenn alles mit der Baugenehmigung glatt geht", schränkt Peter Struve, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Güstrow, ein. Auf dem Gelände der Richard-Wossidlo-Schule in der Güstrower Hafenstraße 13 plant der DRK-Kreisverband mit dem Neubau eines Schulhortes sein in diesem Jahr größtes Projekt in der Kreisstadt. Erstmals gibt es jetzt Bilder und Einzelheiten des neu geplanten Gebäudes für sechs Hortgruppen mit einem Kostenumfang von rund 1,6 Millionen Euro.

"Der mit kräftigen Farben gestaltete Neubau kommt mit einer gewissen Leichtigkeit fast schwebend daher", sagt Struve begeistert. "Mit seiner klaren Raumstruktur, den lichtdurchfluteten Aufenthaltsbereichen und vielen Rückzugsmöglichkeiten unterstützt er optimal das pädagogische Konzept des DRK-Erzieherteams." In dem neuen Hort sollen mehr als 130 Hortkinder auf einer Gesamtfläche von fast 1000 Quadratmetern beste Bedingungen zur individuellen Freizeitgestaltung vorfinden. Ein Spielplatz, ein Gemüsegarten und ein kleines Biotop laden zudem zur Beschäftigung an der frischen Luft ein.

Thürkower Ingenieurbüro gewann Ideenwettbewerb

Dieses Konzept stammt von dem Ingenieurbüro für Bauplanung Strübing & Zschuckelt aus Thürkow. Dieses Büro hatte im Sommer 2012 einen vom DRK-Kreisverband ausgerufenen Ideenwettbewerb mit fünf ausgewählten Architekturbüros gewonnen (SVZ berichtete). "Die Jury, besetzt mit Vertretern der Stadt, des Landkreises und des Rotkreuzverbandes, sah sich bei dem hohen Niveau der eingereichten Gestaltungsvorschläge vor eine schwere Entscheidung gestellt", so Struve. "Sie fiel nach reiflicher Überlegung zu Gunsten des Ingenieurbüros aus Thürkow." Laut Struve verleugne das zweigeschossige Haus nicht die Abgrenzung zur vorhandenen Architektur des vergangenen Jahrhunderts und mache schon rein äußerlich den gewollten Abstand zum Schulbetrieb deutlich.

An dem Hortneubau arbeiten der DRK-Kreisverband und die Barlachstadt schon seit dem Jahr 2008 eng zusammen. Dieses Projekt wurde ins Leben gerufen, nachdem feststand, dass der Schulstandort Hasenwaldschule in der Hamburger Straße nicht bestehen bleiben kann und ein Umzug der Grundschule näher an das Zentrum der Kreisstadt unausweichlich wurde.

Nach den Vorstellungen des Güstrower DRK sollen die Zeichnungen des Ingenieurbüros alsbald verwirklicht werden. "Erste Bauantragsunterlagen wurde bereits eingereicht. Nun heißt es aber zunächst, das Prüfresultat der Aufsichtsbehörden abzuwarten", sagt Peter Struve.

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