Speedwayday in Güstrow : Familienfest auf einer Baustelle

Als sie endlich „losgelassen“ wurden, stürmten die Kinder zum Fahrradspedway auf die Bahn.
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Als sie endlich „losgelassen“ wurden, stürmten die Kinder zum Fahrradspedway auf die Bahn.

MC Güstrow lockte Groß und Klein am Himmelfahrtstag zum alljährlichen VR-Speedwayday.

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25. Mai 2017, 21:00 Uhr

Noch nicht fertig, wie ursprünglich erhofft, konnte der MC Güstrow beim VR-Speedwayday sein Stadion an der Plauer Chaussee präsentieren. Das Wetter habe notwendige Sackungen des neuen Tribünenuntergrundes verhindert, erläutert Thomas Koch, 2. Vorsitzender des Vereins. Zwar werde in den nächsten Tagen noch weiter an der künftigen Tribüne gearbeitet, doch auch zu den Pfingstrennen bleibe das Stadion noch Baustelle.

Trotzdem probten zahlreiche Zuschauer am Donnerstag schon mal die Aussicht vom künftigen Tribünenbereich, der jedoch noch höher werden wird. Im Mittelpunkt stand natürlich die Action auf der Bahn, eingeleitet vom Motorradclub Grey Bulls. Die hatten zur Weihnachtsfeier den Kindern des IB-Heimes eine Runde versprochen und gestern eingelöst. Es blieb nicht bei einer Runde, denn plötzlich wollten noch viel mehr Kinder Sozius sein. Natürlich ließen sich die Biker da nicht lumpen. „Am Ende waren einige sogar sauer, dass sie nicht mehr konnten, weil der Zeitplan das nicht zuließ“, berichtet „Grey Bull“ Torsten Köpnick.

Im Zeitplan stand nämlich der Fahrradparcours, der stets für die Kinder den Höhepunkt beim Speedwayday darstellt. Erstmals stand sogar eine Erwachsenengruppe am Startband. Susann Strauß, die einzige Dame im Peloton, ließ standesgemäß zum Herrentag jenen beim Abwinken im Ziel den Vortritt.

Zunehmend füllte sich das Stadion, wie sich die Sonne mehr und mehr durch die Wolken kämpfte. Die trockene Bahn musste da wiederholt gewässert werden. „Wir wollen ja nicht, dass Leute gehen, nur weil es staubt. Wir haben die Bahn aber extra hart gemacht, damit es die Fahrer leichter haben“, erläuterte Clubsprecher Gunnar Mörke. Zugleich sei das schon vorbereitend für die Pfingstrennen – falls es regnet, laufe das Wasser dann besser ab. Und im nächsten Jahr („Kein Thema!“, verspricht Thomas Koch) werde die Tribüne voll in Betrieb sein, mit Betontraversen, Aufgängen, lang ersehntem Sanitärtrakt und großem Sonnen- oder auch wahlweise Regendach.

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