Awo Güstrow : Familien in Lebensphasen begleiten

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Schon die Jüngsten finden es toll im Awo-Familien-, Freizeit- und Lernberatungszentrum in der Güstrower Südstadt,  hier beim Spieltreff mit Anne Zielke (r.). Sieglinde Seidel

Awo-Familien-, Freizeit- und Lernberatungszentrum in Güstrower Südstadt lud zum kleinen Sommerfest.

svz.de von
30. Juni 2016, 21:00 Uhr

Zehn Jahre Mehrgenerationenhaus, 25 Jahre Ehe-, Familien- und Lebensberatung und 15 Jahre Integrations- und Inklusionsarbeit für Menschen in schwierigen Lebenssituationen – das alles sind gute Gründe zum Feiern. Die Mitarbeiter des Familien-, Freizeit- und Lernberatungszentrums der Arbeiterwohlfahrt in der Güstrower Südstadt öffneten deshalb ihre Türen. Bei einem kleinen Sommerfest informierten sie über die verschiedenen Angebote für sämtliche Generationen und Lebenslagen.

Angefangen von den Mutter-Kind-Gruppen über Sportangebote und Beratungsmöglichkeiten bis hin zur Unterbringung von Kindern in der Kindertagesstätte, zum Jugendtreff, dem Singkreis und den Seniorensportgruppen umfasst das Angebot alle Generationen. „Wir wollen das große Paket unserer Angebote präsentieren und Rede und Antwort stehen“, sagte Leiterin Dr. Inken Balla. Die Besucher konnten sich umsehen, in einige der Gruppen „hinein schnuppern“ und am Nachmittag waren Mitmachangebote vorbereitet. Abends schloss der Tag mit einem Konzert der im Haus probenden Gruppe „Die Brücke“.

Gerlinde Dankert, Vera Hartwig und Ingrid Müller ließen sich einen Kaffee schmecken. Die drei Damen treffen sich regelmäßig hier, um Sport zu treiben. „Ich freue mich immer, wenn ich herkommen kann“, sagt Vera Hartwig. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist es, was sie jede Woche wiederkommen lässt. Alle 14 Tage treffen sich Senioren zudem zum Singen. Unter Leitung von Elvira Kelling werden alte Lieder geschmettert – einfach aus Spaß am gemeinsamen Singen. Beim Spielkreis, der von Anne Zielke geleitet wird, treffen sich Mütter mit ihren Kindern. Gestern durften sie nach Herzenslust in einem Öl-Mehl-Gemisch hantieren – fast fühlte es sich wie Sand an. Auch die Mutter-Kind-Gruppe von Sylke Künzel ist gut frequentiert. Hier können die Kinder spielen, bekommen Bewegungsangebote und die jungen Eltern erhalten so manchen guten Tipp.

„Unser Anliegen ist es, Familien in ihrem Alltag von Beginn an durch alle Lebensphasen zu begleiten“, sagt Inken Balla. Dafür sind 15 Mitarbeiter im Haus tätig. Sie bieten Bildung, Beratung, Begleitung und gegenseitigen Erfahrungsaustausch – und das schon seit Jahren. Das reicht von der Vorbereitung von jungen Menschen, sich auf ein Baby einzustellen bis hin zu Hilfen im Alter. Dann stehen eher folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie werde ich gut betreut? Was kann ich noch allein? oder Woher bekomme ich Hilfe?

Die Angebote am Platz der Freundschaft werden stetig erweitert. Relativ neu ist ein Quasseltreff – ein Angebot für alleinstehende Menschen, die hier eine Möglichkeit zum Austausch finden. Ab September soll ein Sprachcafé aufgebaut werden. „Es geht darum, Menschen ein selbstständiges Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen, geistig und körperlich fit zu bleiben und nicht zu vereinsamen“, betont Balla.  

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