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Güstrower Anzeiger

13. Dezember 2017 | 19:55 Uhr

Güstrow : Familie Borowitz lobt den Inselsee

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

2. Themenbereich der „Erlebnisvielfalt“ so gut wie fertig / Restarbeiten bis Ende Mai erledigt / Jetzt muss nur noch schönes Wetter kommen

svz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Die Güstrower Familie Borowitz ging gestern auf dem neuen Weg am Güstrower Inselsee spazieren. „Wir feiern im Kurhaus Geburtstag und schnappen ein bisschen Luft.“ Die ganze Familie freut sich aber schon auf den Sommer, wenn sie den neu gestalteten Bereich nutzen kann. Sie lobt das, was geschaffen wurde. „Wirklich toll“, betonen alle.


Lieferprobleme für Spiel- und Volleyballplatz


Selbst das gestrige Schauer-Wetter tat solchen Gedanken keinen Abbruch, denn es ist unübersehbar: Der so genannte 2. Themenbereich für das Projekt „Erlebnisvielfalt Inselsee“ ist so gut wie fertig. „Es sind nur noch Kleinigkeiten, die zu erledigen sind“, sagt Jane Weber. „Wir hätten es sogar schon geschafft, wenn bei den Spielgeräten, die am Matsch-Spielplatz aufgestellt werden, und für die Volleyballfelder nicht Lieferschwierigkeiten aufgetreten wären“, so die Leiterin des Stadtentwicklungsamtes.


940 000 Euro in das Areal investiert


Das kühle Wetter erlaubte bisher auch nicht, das restliche Verfugen im Sanitärgebäude bzw. Haus für die Wasserwacht. Trotzdem ist das Behinderten-WC bereits geöffnet. Froh ist Jane Weber, dass es es noch einen Fördergeld-Nachschlag für den Steg der Wasserwacht am Strand gegeben hat. Weber: „Er sollte saniert werden. Aber die Balken und die Konstruktion sind schon so in Mitleidenschaft gezogen, dass er neu gebaut werden muss. Mit dem Geld können wir das jetzt.“ Bis Ostern rechnet sie außerdem damit, dass die letzten Pflasterarbeiten am Hauptweg beendet werden.

Trotz dieser Restarbeiten wird der gesamte Bereich vom Kurhaus bis zum Badestrand bereits zu Ostern, aber ganz bestimmt zum traditionellen Saisonbeginn am 15. Mai fast ohne Einschränkungen zu nutzen sein. „Jetzt muss nur noch das Wetter wärmer werden, dann sollten Spaziergänger und Wanderer, Radfahrer und Sonnenhungrige auf ihre Kosten kommen“, meint die Amtsleiterin.

Das alles ließ sich die Stadt mit Hilfe des Landes was kosten. 940 000 Euro, davon 670 000 Euro Fördermittel, wurden umgesetzt. Es entstanden u.a. ein neuer Badesteg, ein Rastplatz für Radfahrer und ein Parkplatz.

Gewonnen hat das Areal aber vor allem auch durch das Strandhotel mit der Imbissmöglichkeit sowie das neue Sanitärgebäude. Strandhotel- und Kurhaus-Inhaber Erich-Alexander Hinz: „Das alles ist eine klare Verbesserung zu allem, was vorher war, besonders was die sanitären Verhältnisse betrifft.“

Für den Bootsverleih von Sven-Erik Muskulus lobt Mitarbeiter Jörg Bußmann vor allem die neuen Wege, die diesen Teil des internationalen Radwegs Berlin-Kopenhagen eine ganz neue Qualität geben.


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