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Güstrower Anzeiger

26. September 2017 | 20:19 Uhr

Tag der Familien : Familie als Ganzes wahrnehmen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Heute Tag der Familien / Projekt „Fit für Familie“ nur eines der Angebote im Awo-Familienzentrum in der Güstrower Südstadt

Heute wird der internationale Tag der Familie begangen. Das bundesweite Thema ist „Einzigartig. Partnerschaftlich“ Überall finden Aktionen und Veranstaltungen statt. Die Familien liegen auch den Mitarbeitern im Familien-, Freizeit-und Lernberatungszentrum der Arbeiterwohlfahrt am Herzen. „Für uns heißt es, die Familie als Ganzes wahrzunehmen. Familie ist etwas Einzigartiges, das Partnerschaftlichkeit lebt“, sagt Ilona Hänsel, Leiterin der Familienbildung.

Darum wird im Haus in der Südstadt immer wieder viel rund um Familie angeboten. Derzeit läuft das Projekt „Fit für Familie“, das in Kooperation mit der Schule am Inselsee durchgeführt wird. Achtklässler haben hier die Möglichkeit, über Partnerschaft, Lebenswegplanung, Sexualität und eigene Familienvorstellungen nachzudenken und zu reden. „Es ist spannend, über Kinder alles zu erfahren“, sagt Nora Braun (15). Sie wird mit den anderen im Rahmen des Projektes auch ein Elternpraktikum absolvieren. Das bedeutet, dass sie sich für drei Tage selbst um ein fast lebensechtes „Baby“ (Simulator) kümmern wird. Die Puppen werden programmiert, so dass sie auch mitten in der Nacht Hunger bekommen können und die Windel zur Schlafenszeit gewechselt werden muss. Dafür haben sie schon einiges über die Entstehung eines Babys und wichtige Hinweise über die Pflege und Versorgung eines solchen kleinen Erdenbürgers erfahren.


Zehn Schüler am Projekt beteiligt


Zehn Schüler nehmen an diesem Projekt teil – es läuft seit 2008 und das zur Zufriedenheit von Ilona Hänsel. „Die Jugendlichen waren schnell dabei. Das Thema interessiert sie“, sagt die Diplom-Sozialpädadagogin, die zusammen mit Yvonne Gradtke, Leiterin des Jugendklubs „Yellow Fun Box“, dieses Projekt leitet. Angesehen wurde der Film „Vierzehn“. Der Dokumentarfilm begleitet vier Mädchen, die mit 14 Jahren schwanger geworden sind, auf ihrem Weg zur jungen Mutter. „Diesen Film werden wir im Herbst noch einmal für alle Interessierten zeigen“, so Ilona Hänsel.

Um Familienfreundlichkeit setzen sich die Mitarbeiter des Mehrgenerationshauses (MGH) auch sonst ein. Derzeit wollen sie durch eine Umfrage herausfinden, wie familienfreundlich und familienunterstützend das Haus ist. „Familienbildung wird zur Querschnittsaufgabe und muss alle Generationen ansprechen“, ist sich Inken Balla als Leiterin des MGH sicher. Um alle Generationen anzusprechen und Familien immer besser stärken zu können, wird es eine „Kick-off-Veranstaltung“ in Neubrandenburg geben. Inken Balla wird dort als Beispielgeber und Mitorganisator in einer Podiumsdiskussion mitwirken. Außerdem sind die Mitarbeiter des MGH im Arbeitskreis familienfreundlicher Landkreis aktiv, der am 22. Mai wieder tagen wird. Ein Familienfest, bei dem alle Generationen willkommen sind, wird frü den 14. Juni von 10 bis 16 Uhr in der Südstadt angekündigt.

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