Neue Ausstellung : Fairness durch Verantwortung

Julia Hüffmeyer (l.) verkaufte gestern während der Eröffnung Produkte des Eine-Welt-Ladens Güstrow. Janet Ludwig (2.v.r.) freute sich über neue Handschuhe aus Nepal.
Julia Hüffmeyer (l.) verkaufte gestern während der Eröffnung Produkte des Eine-Welt-Ladens Güstrow. Janet Ludwig (2.v.r.) freute sich über neue Handschuhe aus Nepal.

Ausstellung „Fairtrade-Stadt Güstrow“ bis zum 16. Dezember im Lung / Eröffnung mit Eine-Welt-Laden

svz.de von
04. Dezember 2014, 06:00 Uhr

„Die Grundlage von Fairtrade ist, dass es für uns kein Vorteil sein darf, wenn andere dabei einen Nachteil haben“, erläuterte gestern Meike-Christine Karl in ihrer Einführungsrede bei der Eröffnung der Ausstellung „Fairtrade-Stadt Güstrow“. Sie ist Umweltkoordinatorin im Eine-Welt-Laden Güstrow und brachte den Angestellten und Besuchern im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV (Lung) in Güstrow den fairen Handel näher. Zwei Wochen lang ist die Ausstellung im Foyer von Haus 8 zu sehen. Informationen gibt es über Globales Bewusstsein, Fairtrade-Siegel und weitere Aspekte vom fairen Handel.

Harald Stegemann (60), Direktor des Lung, erklärte, dass sich Fairtrade mehr und mehr durchsetze. In MV haben Schwerin und Rostock bereits den Titel „Fairtrade-Städte“. Die Barlachstadt Güstrow bemüht sich nun auch um diesen Titel.

Bei der Ausstellungseröffnung war auch der Eine-Welt-Laden aus Güstrow mit einem Teil seines Angebots vor Ort, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, die Idee des fairen Handelns in die Tat umzusetzen. „Die Produzenten müssen mit dem Produkt zumindest ihren Lebensunterhalt abdecken können. Fairness hat etwas mit Verantwortung zu tun und diese können wir übernehmen“, appelliert Meike-Christine Karl.

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