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SVZ-Wochenend-Interview : Ex-Prinzessin leitet kleine Schule

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Sandra Schumacher: Die Langhagener Schulleiterin war Karnevalsprinzessin und kümmert sich um den Krakower Feuerwehrnachwuchs.

Geboren in Güstrow, ist Sandra Schumacher in Krakow am See aufgewachsen und hatte ihren Heimatort nur fürs Studium mal zeitweise verlassen. „Hätte mir jemand während der Schulzeit prophezeit, dass ich irgendwann im Schuldienst tätig werde, hätte ich wahrscheinlich herzlich gelacht“, gesteht die 37-Jährige. Heute, genauer seit diesem Schuljahr, ist die Mutter von zwei Töchtern Schulleiterin der Evangelischen Johannes-Schule Langhagen. Jedoch mussten einige Jahre ins Land gehen, bevor man die gelernte Zahnarzthelferin als Lehrkraft an einer Schule antreffen konnte. In ihrer Freizeit engagiert sich Sandra Schumacher bei der Freiwilligen Feuerwehr Krakow am See, wo sie die Kinderfeuerwehr betreut. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Krakower Karnevalsclub und bekleidete von 2014 bis 2016 gemeinsam mit ihrem Mann Steffen das Amt des Prinzenpaares im Luftkurort.

Wir stellten der Krakowerin unsere 20 Fragen zum Wochenende:

Wo ist Ihr Lieblingsplatz? Krakow hat wirklich viele wunderschöne Plätze, aber seit 2013 ist mein Lieblingsplatz unser Ferienhaus in Pepelow am Salzhaff.
Was würden Sie als Bürgermeisterin in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Die ansässigen Vereine engagieren sich sehr im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit und dies ehrenamtlich. Mir ist bewusst, dass dieser Sektor nicht unbegrenzt im kommunalen Haushalt berücksichtigt werden kann und man Zwängen unterliegt, die ein Außenstehender nicht beurteilen sollte. Öffentliche Wertschätzung kostet aber kein Geld, und die kam mir in der Vergangenheit zu kurz.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Wie sagt man so schön: „Überall und nirgends…“
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Im Sommer 1994 bei der Wohnungsgesellschaft Wokra habe ich als Ferienjob Grünanlagen gepflegt.
Wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe den Inhalt meines Kleiderschrankes aufgestockt.
Was würden Sie gerne können?

Das Spielen auf dem Klavier.
Was stört Sie an anderen?

Wenn Worten keine Taten folgen und Unehrlichkeit.
Worüber haben Sie zuletztherzlich gelacht?

Jeder der Kinder hat oder mit ihnen arbeitet, kennt dieses Phänomen: „Kindermund tut Wahrheit kund“. Eben über solchen habe ich kürzlich herzlich lachen können.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Ich habe, trotz angeschlagener Gesundheit, Sport gemacht.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?

Mein Vater. Das Leben hielt für ihn einige Stolpersteine bereit. Er hat sich aber nicht darüber beschwert, sondern sich mit aller Kraft dagegengestemmt. Dieser Kampfgeist macht ihn zu meinem Helden.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Zurzeit lese ich Fachliteratur: „Selbst-Coaching für Schulleiterinnen und Schulleiter.“
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Nie würde ich nicht sagen, aber selten „Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte“.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Als ehemalige Karnevalsprinzessin natürlich auf einer Karnevalsfeier.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Da gibt es niemand bestimmtes.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Meine Familie isst am liebsten „Königsberger Klopse“ oder „Gulasch mit Rotkohl und Klößen“, also hauptsächlich deutsche Küche.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Es gibt einige Lieder, mit denen ich sehr schöne Erinnerungen verbinde. An einem bestimmten Lied kann ich es nicht festmachen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Meine Kinder sind das schönste Geschenk überhaupt. Im materiellen Sinne ist es eine Weihnachtspyramide, die ich von meinen Eltern bekam. Ich hatte mir eine weiße Pyramide gewünscht, und diese wurde für mich, aus einem Standardprodukt, gebastelt. Ein ganz individuelles Geschenk.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Mich fasziniert der afrikanische Kontinent, und diesen würde ich gern irgendwann bereisen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?

Da noch ca. 30 Arbeitsjahre vor mir liegen, habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Wahrscheinlich wäre ich viel im Garten oder würde viel Zeit mit meinen Enkelkindern verbringen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Heliana Ziems, Leiterin der Kita „Krakower Zwerge“, begleitet und gestaltet einen wichtigen Lebensabschnitt der Krakower Kinder.










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