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Indianershow in Linstow : Ewiger Bösewicht als guter Chinese

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mitarbeiter des Van-der-Valk-Resorts beginnen mit Proben für neue Indianershow / Mehr Pyrotechnik und professionelle Stunts

Zum neunten Mal führt das Van-der-Valk-Resort in Linstow im Sommer eine Indianershow auf. Nächste Woche beginnt mit der ersten Stellprobe für die Akteure auf der Freilichtbühne am Tucano-See die heiße Phase der Vorbereitung. Danach wird jeden Dienstag geprobt, damit für die Premiere am 14. Juli alles sitzt.

„Heiße Phase“ – das kann man getrost wörtlich nehmen. Noch stärker als bisher sollen pyrotechnische und Lichteffekte eingesetzt werden. „Wir haben dafür einen professionellen Feuerwerker engagiert“, kündigt Volker Wünsche an. Der Unternehmenssprecher hat auch in diesem Jahr wieder den Hut für das Spektakel auf. Das Drehbuch stammt aus der bewährten Feder des Krakowers. Wie rund 20 Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen des Resorts wird Wünsche auch auf der Bühne stehen. An seiner Seite weiß er den Technischen Leiter des Resorts, Benito Krüger, der, sonst auf einen „Bösewicht“ festgelegt, diesmal einen „guten Chinesen“ spielt. Wie Krüger sind alle Angestellten in ihrer Freizeit mit von der Partie. „Wir sind inzwischen eine gute Gemeinschaft geworden“, berichtet Krüger und meint, dass nach fünf, sechs Proben schon alles recht gut sitzen sollte.

In dem anderthalbstündigen Stück geht es um ein klassisches Thema, denkt man an die Zeit der Indianerkriege auf dem nordamerikanischen Kontinent. Es werde wieder eine in sich geschlossene Handlung ablaufen, in die mit einem Augenzwinkern Bezüge zum aktuellen Zeitgeschehen eingebaut sind, erklärt Wünsche. Schon bei dem Titel, „Das Feuerross“, ahnt man: Durch Indianergebiet soll – natürlich vertragswidrig – eine Eisenbahnlinie gebaut werden, das sorgt für Unfrieden… Wie die Geschichte ausgeht, kann man vom 14. Juli bis zum 1. September jeden Dienstag ab 19.30 Uhr erleben. Spezialität der Linstower: Kinder, die die Vorstellungen besuchen, dürfen in der Pause die riesige Freilichtbühne stürmen – zu einem zünftigen Indianertanz unter Anleitung der Animateure aus dem Resort.

Verstärkt wird das Van-der-Valk-Ensemble durch etwa zehn Gastdarsteller. Das sind Kinder aus Krakow am See. „Wir wollen uns nicht mit Störtebeker oder der Müritz-Saga vergleichen“, betont Regisseur Volker Wünsche. Was ihn aber nicht davon abhält, die Vorstellungen auch mit professioneller Hilfe zu würzen. So werden etwa Stunts von drei heißblütigen Reiterinnen, den „Comanchen“, zu erleben sein. Und Wünsche verspricht, ohne schon Konkreteres zu verraten, erneut ein spektakuläres Finale. Dem Tucano-See soll dabei wieder ein Part zukommen. Und der „gute Chinese“ Benito Krüger wird eine Rolle haben, die für den Frieden in der Gegend wichtig ist…

 

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