SVZ-Sommerferientour : Eurofighter-Technik fasziniert

Das Gruppenfoto der SVZ-Leser vor dem Eurofighter ist bei der Sommertour immer ein Muss. Fotos: Hans-Jürgen Kowalzik (6)
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Das Gruppenfoto der SVZ-Leser vor dem Eurofighter ist bei der Sommertour immer ein Muss. Fotos: Hans-Jürgen Kowalzik (6)

Fliegerhorst Kronskamp gestern dritte Station der SVZ-Sommertour / 27 Kampfjets gegenwärtig zur Piloten-Ausbildung stationiert

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07. August 2015, 06:00 Uhr

Der Eurofighter war gestern bei der dritten Station der SVZ-Sommertour der Höhepunkt. Das Waffensystem fasziniert durch seine Technik, bestätigten unisono alle 20 Leser. Sie wollten den Fliegerhorst Kronskamp und das dort stationierte Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ kennen lernen. Diese Technik hat allerdings auch ihren Preis. Jedes Waffensystem, einschließlich Entwicklungszeit, kostet 130 Millionen Euro. Hauptmann Erik Pflanz, Oberleutnant Vinzenz Karduan und Oberleutnant Steffen Mielke führten als profunde Militärexperten über das 863 Hektar große Gelände. Das entspricht der gleichen Zahl an Fußballfeldern. Sie stellten den Eurofighter vor und gaben den SVZ-Lesern vom Tower eine Vorstellung über die Platzgröße, auf dem 800 Bundeswehrangehörige und 200 Zivilbeschäftigte arbeiten.

Gegenwärtig sind auf dem Fliegerhorst 27 Eurofighter für die Ausbildung von deutschen und östereichischen Piloten stationiert. „Das bleibt auch so, das hat die Ministerin klar gestellt“, erklärte Hauptmann Pflanz. Die Erstausbildung erfolgt in acht Monaten. Wer vorher „Tornado“ geflogen ist, benötigt vier Monate. Bis Herbst bleibe der militärische und zivile Flugbetrieb eine logistische Herausforderung, weil der zivile Rollweg saniert werde, so Pflanz. Trotzdem gebe es keine Einschränkungen. Gestern Nachmittag starteten und landeten z.B. fünf Eurofighter und vier Passagierflugzeuge mit Kreuzfahrt-Touristen. Da waren unsere Leser aber schon auf dem Heimweg.

Für Udo Hanisch war die gestrige Besichtigung auch eine Reise in die Vergangenheit. „Ich habe beim Flugplatzbau als Mitarbeiter des Energiekombinates Nord Trafostationen errichtet. Es war interessant zu sehen, was daraus geworden ist“, erzählte er nach seinem ersten Besuch. Er äußerte aber auch Unverständnis darüber, dass der Flugplatz zivil nicht mehr genutzt wird.

Mit besonderem Interesse verfolgte Matthias Keil alles, was über den Eurofighter gesagt wurde. Nach Aussagen von Oberleutnannt Karduan gibt es kein Kampfflugzeug auf der Welt, was gegenwärtig besser ist. Unser Leser war Techniker im NVA-Jagdgeschwader 7 in Jänschwalde Ost.

International wurde die Sommertour-Gruppe durch Merlin Becker. Er wohnt in England und besucht seine Großeltern in Güstrow. Der 15-Jährige zeigte die Daumen nach oben, als er gefragt wurde, wie ihm der Besuch gefallen hat. Ein Fazit, dem sich alle anschlossen.

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