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Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 23:33 Uhr

Kreistag : Es bleibt bei zwei Kilometern

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kreistag sieht keinen Grund für Änderung bei kostenlosem Schülertransport

von
erstellt am 29.Okt.2014 | 23:30 Uhr

Ohne große Diskussion wiesen die Mitglieder des Kreistages gestern das Ansinnen der AfD-Fraktion zurück, eine kostenlose Schülerbeförderung nicht erst ab zwei Kilometer Schulweg, sondern auch für kürzere Wege zu gewähren.

Wolfgang Wehrmann (AfD) hatte darauf verwiesen, dass der Schulweg mit einem Arbeitsweg vergleichbar sei. Kinder könnten ihn sich nicht aussuchen. Karen Larisch (Die Linke) wollte zwar den Gedankenansatz durchaus verstehen, sieht aber die Eltern in der Pflicht. Vielmehr falle ihr auf, dass Eltern scharenweise ihre Kinder auch in der Stadt mit dem Auto in die Schule fahren. „Kinder haben auch Beine“, stellte Larisch fest und wollte eher Verkehrsschulungen anregen, damit Kinder lernen am Verkehr teilzunehmen.

Joachim Hünecke (FDP) hätte gern den Bildungsausschuss in der Angelegenheit bemüht. Aber auch das erschien der übergroßen Mehrheit der Kreistagsmitglieder zu viel des Guten.

Hintergrund der Forderung der AfD-Fraktion ist ein Problemfall in Bützow, wo nur 200 Meter an besagten zwei Kilometern Schulweg fehlen. Eine Erstklässlerin wohne im Bahnhofsgebiet und müsse in die Bützower Innenstadt zur Schule. Der Schulweg sei unsicher und gefährlich, hatte die Fraktion formuliert.

Die Zwei-Kilometer-Grenze für den kostenlosen Transport besteht schon seit vielen Jahren, betont Kreissprecher Kay-Uwe Neumann, und sei in MV allgemein gängige Praxis.

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