Klinikum Güstrow : Erstmals Stipendien für KMG-Schüler

Stolz waren die Schüler der Berufsschule des KMG-Klinikums, als sie gestern ihr Stipendium bekamen.
Stolz waren die Schüler der Berufsschule des KMG-Klinikums, als sie gestern ihr Stipendium bekamen.

Zum ersten Mal seit der deutschen Wiedervereinigung erhielten Auszubildende am Güstrower Klinikum gestern eine Förderung.

svz.de von
26. November 2015, 17:16 Uhr

Das hat es am KMG-Klinikum Güstrow seit nunmehr 25 Jahren nicht gegeben – insgesamt 22 Auszubildende der Beruflichen Schule des KMG-Klinikums bekamen jetzt Stipendien für ihr hervorragenden Leistungen. Ermöglicht wurde diese monatliche Finanzspritze, die die Berufsschüler von nun an für ein Jahr erhalten werden, durch die Dr.-Wolfgang-Neubert-Stiftung. Die Förderung würdigt die besten Leistungen und das soziale Engagement der Schüler.

„Dieses Stipendium ist für mich eine Herzensangelegenheit. Ich finde es einfach toll diese jungen Menschen zu unterstützen“, erklärt Veronika Kahle, die gestern im Namen der Stiftung die Verleihungsurkunden an die Stipendiaten ausgab, und fügt hinzu: „Das hier sind wirklich die Besten. Sie haben alle einen Notenschnitt besser als 1,5 – in Theorie und Praxis. Außerdem wurde auch ihr soziales Engagement, ihre Empathie und ihr Verhalten in die Beurteilung einbezogen.“ Dabei habe die Stiftung eng mit Lehrern, Fachbereichsleitern und Mentoren zusammengearbeitet, um eine möglichst transparente Auswahl zu ermöglichen. „Da haben wir auch unsere Schüler einmal von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Man spürt ihren Ehrgeiz und ihren Eifer nach guten Noten“, verrät Schulleiterin Christiane Langer. Es sei toll, dass sie ihren Schützlingen eine solche Unterstützung zuteil werden lassen kann. „Das ist doch auch eine gute Werbung für unsere Schule und 200 Euro monatlich können auch eine große Erleichterung sein“, sagt Langer weiter.

32 Berufsschüler haben sich für diesen Förderzeitraum beworben – doch nur 22 erfüllten auch die Auswahlkriterien. „In einem halben Jahr zeigt sich, ob die Schüler ihre guten Noten beibehalten – nur dann werden sie auch weiter gefördert“, erklärt Veronika Kahle. Auch im kommenden Jahr sollen wieder Bestenstipendien ausgelobt werden, so der Plan der Stiftung.

„Ich glaube, dann werden sich noch mehr Schüler bewerben, denn sie sehen ja jetzt, dass sich die Anstrengungen wirklich lohnen“, sagt Schulleiterin Christiane Langer, die hofft, die medizinischen Nachwuchskräfte mit dieser speziellen Förderung auch noch ein Stück weiter an die Region und das Güstrower Klinikum zu binden.

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