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Mecklenburg-Vorpommern-Tag 2016 : Erstes Treffen zum MV-Tag

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Im Juli 2016 wird Güstrow zum Austragungsort des Landesfestes – nun gaben die Organisatoren einen Einblick in die Planung.

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erstellt am 08.Okt.2015 | 06:00 Uhr

Gut gefüllt war der Stadtvertretersaal des Güstrower Rathauses am Dienstagabend und das hatte einen Grund: das Organisationsteam des Mecklenburg-Vorpommern-Tages hatte zu einer ersten Informationsveranstaltung eingeladen. Ziel sollte es sein die Güstrower möglichst frühzeitig – der MV-Tag findet vom 8. bis 10. Juli 2016 in Güstrow statt – einzubeziehen.

Martina Hildebrandt von der Agentur Hanse Event, die den Zuschlag für die Durchführung des MV-Tages erhalten hatte, präsentierte den zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Vereinsleben erste Ideen zum Landesfest. „In einem ersten Schritt haben wir authentische Persönlichkeiten der Region gesucht, die mit ihren Gesichtern Pate für die Veranstaltung stehen werden“, erklärt Martina Hildebrandt und Projektleiterin Silvia Rabethge von der Staatskanzlei fügte hinzu: „Das ist für uns neu. Sonst haben wir immer Menschen aus dem Katalog genutzt – aber denen fehlt das Authentische.“ In Güstrow gab es hierfür jüngst eine Ausschreibung. Mit Clivia und Aaron von Berg, Sebastian Korth, Daniel Wolff sowie Doreen, Curtis und Collin Sebastian Camenz hat Güstrow nun sieben Botschafter.

Obwohl sich auf dem MV-Tag zunächst einmal Landkreise, kreisfreie Städte und die Landesregierung präsentieren, sei er auch ein Bürgerfest. „Eigentlich kann jeder mitmachen. Neben der geplanten Bühne auf dem Markt, die für Vereine, Verbände aber auch Einzelpersonen reserviert sein wird, gibt es beispielsweise in der Gleviner Straße die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Stand zu präsentieren“, sagt Martina Hildebrandt.

Insgesamt seien drei Bühnen geplant – die Landesbühne auf dem Platz an der Bleiche, die Bühne „Du bist MV“ auf dem Markt und die Bühne „Lebendiges Handwerk MV“ am Schloss – wo sich verschiedene Gewerke auch auf einer Handwerkermeile zeigen werden. Das Fest soll sich zudem in die Stadt einfügen. „Niemand soll weichen müssen. Ganz im Gegenteil: Wir wünschen uns, dass die Gastronomen noch ein paar Stühle mehr vor die Tür stellen und die Geschäfte in der Innenstadt auch am Sonntag ihre Türen öffnen“, appelliert Hildebrandt.


Viele praktische Fragen waren zu klären


Von Güstrow als Austragungsort versprechen sich die Veranstalter hohe Besucherzahlen – zwischen 50 000 und 80 000 werden an drei Tagen in der Barlachstadt erwartet. Hier hakte Rebus-Betriebsleiter Thomas Nienkerk nach: „Wir sind als Unternehmen mit dem Stadtverkehr betraut. Wenn nun überall Stände und Zelte stehen? Wie sieht das mit dem Verkehrskonzept für die Innenstadt aus?“ Auch Ordnungsamtsleiter Detlef Moll zeigte sich am Dienstagabend an einem Konzept interessiert: „Wird es einen Shuttle-Service geben, wenn wir nicht mit den Bussen durch die Stadt kommen?“

Martina Hildebrandt machte in diesem Zusammenhang klar, dass die Planung ein dynamischer Prozess sei und sie sich mit den verschiedenen Parteien zusammensetzen und ein Konzept erarbeiten wolle. „Einen Shuttel-Service haben wir in den vergangenen Jahren getestet und der wurde nicht angenommen“, gibt Hildebrandt ebenfalls zu bedenken. Walter Kuhn, 2. stellvertretender Stadtpräsident, interessierte die Anzahl der geplanten Parkplätze und ob diese für die Besucherzahlen ausreichen würden. „Es sind aktuell 600 Parkplätze geplant, zusätzlich ist die Brache am Stahlhof im Gespräch gewesen. Parkplätze auf der grünen Wiese werden erfahrungsgemäß nicht genutzt“, so Hildebrandt.

Am Dienstagabend standen zunächst viele praktische Fragen der Umsetzung auf der Agenda. „Für weitere Besprechungen wünschen wir uns natürlich auch die Teilhabe vielen regionaler Vereine“, sagt Hans-Georg Kleinschmidt, Vorsitzender des Kulturausschusses. Vereine, die sich am MV-Tag beteiligen wollen, können sich per E-Mail unter Hildebrandt@hanseatische-events.de anmelden.

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