Zeit zum Geschenkekaufen und schmausen : Erster Adventsmarkt im neuen Domizil

Renate Frahm war begeistert von den dekorativen Arbeiten.
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Renate Frahm war begeistert von den dekorativen Arbeiten.

Güstrower Werkstätten laden auch heute zum Schauen, Kaufen und Genießen im Derzschen Haus ein

svz.de von
27. November 2014, 15:24 Uhr

„Es sind wirklich viele schöne Sachen hier“, sagt die Güstrowerin Renate Frahm (63) und nimmt bewundernd ein Teil nach dem anderen in die Hand, um es sich näher anzusehen.

So wie sie schauten gestern viele Besucher beim ersten Adventsmarkt der Güstrower Werkstätten im und am Derzschen Haus und Hof vorbei. Auch am heutigen Freitag sind von 10 bis 17 Uhr die Besucher herzlich auf den weihnachtlich geschmückten Hof und in die „Weihnachtsmannstube“ im Bistro der Werkstätten in der Mühlenstraße 48 eingeladen.

Zum ersten Mal gestaltet damit die Einrichtung für behinderte Menschen ihren Adventsmarkt im neuen Domizil. Eingezogen ist sie dort nach Sanierung des Derzschen Hauses vor einem guten Jahr. Seitdem haben sich das dort von den Werkstätten eröffnete Bistro mit seinem gemütlichen Ambiente, der Werkstattladen, die Druck- und Textilwerkstatt und der Montagebereich ihren festen Platz im Stadtzentrum erobert. „Wir haben ganz bewusst den Hof in den Adventsmarkt miteinbezogen und wollten mal sehen, wie es angenommen wird“, sagt Ute Marquardt, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit in den Güstrower Werkstätten.

Und sie wurden nicht enttäuscht: Von Anfang an strömten die Besucher zahlreich herbei. Zuspruch fanden bei ihnen nicht nur die vielen dekorativen Dinge zum Advent, die allesamt in der Werkstatt selbst gefertigt wurden, sondern auch das Bio-Schwein vom Spieß, das auf dem Hof gegrillt und dort oder im warmen Bistro verzehrt wurde. „Alles, was wir beim Adventsmarkt einnehmen, kommt unseren Mitarbeitern wieder zugute“, sagt Marquardt. Und lädt alle Interessenten auch heute zum Besuch ein.

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