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Güstrower Anzeiger

21. September 2017 | 05:19 Uhr

Laage : Erste Aufträge für Kita-Neubau vergeben

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Abriss der ehemaligen Grundschule in Laage fast vollendet / Neubau startet im Juni

von
erstellt am 19.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Viel ist nicht mehr von der ehemaligen Grundschule in Laage übrig. Die Gebäude sind dem Erdboden gleichgemacht. Hier und da liegt noch ein Häufchen. Im Juni soll an der Stelle, wo im vergangenen November die leerstehende Grundschule niederbrannte, mit dem Bau einer Kindertagesstätte begonnen werden. Die Mitglieder der Laager Stadtvertretung beschlossen auf ihrer jüngsten Sitzung über die Vergabe von Bauleistungen.

Laages Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst geht davon aus, dass wie geplant im Juni mit dem Bau der neuen Tagesstätte, die mit rund 3,6 Millionen Euro veranschlagt ist, begonnen werden kann. Die Stadt vermietet an die Volkssolidarität, die im Sommer 2015 mit ihrer Kita „Knirpsenland“ aus den sanierungsbedürftigen Gebäuden in der Rudolf-Harbig-Straße in die neuen Gebäude umziehen wird.


Elternbeitrag in VS-Kitas steigen


Die VS-Kitas beschäftigten die Stadtvertreter vergangene Woche in einem zweiten Tagesordnungspunkt. Hierbei ging es um die finanzielle Beteiligung der Eltern und der Stadt an den Betreuungskosten in den Tagesstätten der Volkssolidarität in Laage und Kritzkow. Die Stadt hatte sich dafür stark gemacht, dass die Erzieherinnen besser entlohnt werden, erklärt Bürgermeisterin Lochner-Borst. Jahrelang seien die Gehälter eingefroren gewesen. Mit den Gehältern steigen die Platzkosten. Die Verhandlungen, die die Volkssolidarität darüber mit dem Landkreis führte, sind abgeschlossen. Stadt und Eltern werden danach für einen Vollzeit-Krippenplatz ab Juni jeweils zwölf Euro mehr im Monat zahlen, im Kindergarten rund sechs Euro mehr.

Die Stadtvertreter stimmten dem erhöhten Gemeindeanteil zu. „Damit werden die Erzieherinnen zwar noch nicht nach Tarif bezahlt, aber doch besser als bisher“, betonte Stadtvertreter Matthias Auer. Zieht die Kita im nächsten Jahr in den Neubau, so erklärte Lochner-Borst auf Nachfrage, werde es neue Verhandlungen zwischen Volkssolidarität als Träger und dem Landkreis geben. Jetzt sei es allein um die gewollten höheren Personalkosten gegangen.

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