Geschichte Laage : Erscheinen in Kürze: Laager Geschichten 2

Manfred Walter, Chef des Heimatvereins, liest Korrektur. Im Sommer sollen die „Laager Geschichten 2“ erscheinen.
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Manfred Walter, Chef des Heimatvereins, liest Korrektur. Im Sommer sollen die „Laager Geschichten 2“ erscheinen.

Der Heimatverein legt sein zweites Buch zum 800. Geburtstag der Recknitzstadt vor.

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15. Juni 2016, 05:00 Uhr

Die „Laager Geschichten 2“ gibt der Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung noch in dieser Woche in den Druck. Gestern las Vereinsvorsitzender Manfred Walter Korrektur. Im Sommer soll das Druckwerk vorliegen – rechtzeitig vor dem großen Stadtfest zum 800-jährigen Bestehen der Stadt Laage vom 16. bis 18. September.

Im vergangenen Sommer war der erste Teil der Laager Geschichten – das Projekt des Heimatvereins zum Laager Stadtjubiläum – erschienen. „Es waren viele Texte übriggeblieben“, erklärt der Vereinsvorsitzende. So habe sich die Idee eines zweiten Buches entwickelt. Entschieden habe man sich dafür, als das erste Buch zum Erfolg wurde. Einer Auflage von 300 Stück folgten Nachdrucke, verrät Walter.

Beim zweiten Buch kann der Verein Erfahrungen ausspielen. Viel einfacher sei es gewesen das Geld für das Projekt zusammenzubekommen. Vereinseinnahmen habe man bewusst angespart, betont Walter. Auch die „Laager Geschichten 2“ sollen zunächst in einer Auflage von 300 Stück erscheinen. 164 Seiten wird das Buch haben. Elf Autoren lieferten 29 Texte. Hinzu kommen viele Bilder, zum Beispiel von Gebäuden, die das Stadtbild prägten, über die Jahre aber verschwunden sind.


Kriminalfälle aus dem 18. und 19. Jahrhundert


Den Inhalt beschreibt der Vereinsvorsitzende als „äußerst vielfältig“. Da gebe es z.B. zwei Kriminalfälle aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Einmal geht es um eine Brandstiftung, die im Jahr 1759 zu einem verheerenden Stadtbrand führte, zum anderen um einen Räuberhauptmann und seine Bande, die Laage und die Umgebung unsicher machten. Erzählt werde weiter die Geschichte der Eisenbahn und der Post in Laage. Die Recknitzstadt als Produktionsstandort wird mit dem Milchzuckerwerk und Baubetrieben vorgestellt. „Es wird auch erzählt, wie in Laage eingekauft wurde, wie sich Geschäft an Geschäft reihte“, berichtet Walter und will auch nicht vergessen, die Geschichte des Badens in Laage, einen Auftritt des Schwedenkönigs Gustav Adolf IV. im Jahr 1806, den Jahrhundertwinter 1978/79 und drei Beiträge, die die Kirchengemeinde dankenswerterweise beisteuerte, zu erwähnen. Darin gehe es um die Jugendarbeit, den Ökumenischen Kirchenchor und die Wendezeit 1989/90.

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