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Wilhelminenhof : Erneuter Fall von Faulbrut bei Bienen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Landkreis legt Sperrbezirk fest

Die Amerikanische Faulbrut wurde in mehreren Bienenvölkern in Wilhelminenhof festgestellt. Das Veterinäramt des Landkreises verfügt deshalb die Ausweisung eines Sperrbezirkes in einem Radius von drei Kilometern um Wilhelminenhof herum. „Der Sperrbezirk umfasst die Ortsteile Boldebuck, Gülzow, Parum und Wilhelminenhof“, erklärt Kreissprecher Kay-Uwe Neumann.

Besorgt äußerte sich Norbert Kempke gestern auf SVZ-Nachfrage zum erneuten Auftreten der Amerikanischen Faulbrut. „Es ist uns nicht gelungen die Krankheit auszumerzen“, muss der stellvertretende Vorsitzende des Güstrower Imkervereins feststellen. Schon im vergangenen Jahr war Güstrow zum Sperrgebiet erklärt worden. Diese Sperre, so informierte gestern Dezernent Rainer Boldt auf Nachfrage, sei wieder aufgehoben. Die Faulbrut, darauf macht Kempke aufmerksam, betreffe allein die Brut, fehlt diese, brechen die Völker zusammen. Auf die Qualität des Honigs habe dies keinen Einfluss. Es gebe sehr aufwendige Möglichkeiten einer Sanierung, oft aber helfe nur die radikale Variante, nämlich die Vernichtung betroffener Völker, meint Kempke.

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