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Güstrower Anzeiger

24. Oktober 2017 | 13:42 Uhr

Schulhofcheck : Erholung für die Oberstufe

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Klecks macht den Schulhof-Check (4. Teil): John-Brinckman-Gymnasium, Haus 1

Nachdem schon einige Schulhöfe unter die Lupe genommen worden sind, ist nun einer der Schulhöfe des John-Brinckman-Gymnasiums dran. Das Güstrower Gymnasium besteht bekanntlich aus drei Häusern, somit gibt es auch drei Schulhöfe. Jedoch der schönste von ihnen ist der des Hauses 1, welches sich „Am Wall“ befindet. Im Haus 1 haben die Schüler von der 9. bis zur 12. Klasse Unterricht. Das Haus 2, am Goetheplatz, ist für die Siebent- und Achtklässler da, und im neuen Haus 3, in der alten Domschule, hat zunächst nur die Oberstufe Unterricht.

Helmut Hickisch ist Schulleiter seit 1996 und erzählt: „Ich finde unseren Schulhof wunderschön. Ein Schulhof sollte entspannen und den Schülern wieder Kraft für den Unterricht geben. Genau dies erfüllt er.“ Der Schulhof des Haus 1, von dem der Schulleiter spricht, befindet sich hinter dem Schulhaus entlang an der Stadtmauer. Unten befindet sich ein Zaun, der den Hof vom neuen Weg „Achtern Dom“ trennt.

Auf dem Hof befinden sich ein großer Fahrradständer und einige Sitzbänke. Vor allem im Sommer ist der untere Teil des Hofs eine schöne Grünfläche. In der kühlen Jahreszeit dagegen sieht man kaum Schüler draußen, denn für die Neunt- bis Zwölftklässler gibt es die Möglichkeit, ihre Pausen drinnen zu verbringen. Da gibt es eine Cafeteria mit Getränkeautomaten, einen Essensstand und den Keller, in dem sich noch ein Aufenthaltsraum befindet. Ebenfalls verfügt die Schule über ein Schulradio, welches zweimal die Woche sowohl draußen als auch drinnen zu hören ist. Die Zehntklässlerin Jenny Le Quoc meint: „Ich finde unseren Schulhof eigentlich ganz schön und auch sehr groß, jedoch wünscht man sich manchmal mehr Sitzplätze, wenn man gerade vom Sport kommt und sich nur noch hinsetzen möchte.“

Viele Schüler bedauern, dass das beste Stück des Schulhofs für sie verloren ging. Denn vor allem der untere Teil des Hofs mit Anbindung zum Wasser fehlt jetzt vielen, vor allem im Sommer. Nun ist der Blick durch einen Zaun und den neuen Wanderweg getrübt. Die 16-jährige Isabelle Schubert: „Ich finde es gut, dass unser Schulhof relativ vielfältig ist und dass es verschiedene Orte zum Zurückziehen gibt. Wenn ich könnte, würde ich den Zugang zum Fluss wieder herstellen und den Hof vielleicht ein bisschen mehr bepflanzen. Ansonsten bin ich zufrieden mit unserem Schulhof.“  





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