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Ferien in Güstrow : Ereignisreicher Start in die Ferien

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Foto-Shooting, Radiosendung und Übernachten im Jugendclub „Alte Molkerei“.

Volle Kanne sind die Kinder und Jugendlichen aus dem Jugendclub „Alte Molkerei“ in die Ferien gestartet. Etwa ein Dutzend Schüler verbrachten die Nacht zum Sonntag gemeinsam mit zwei Erwachsenen im Klub. „Die Kinder lieben das, es ist auch nicht das erste Mal“, erzählt Klubleiterin Heike Mittelstädt. In der Vergangenheit hätten die jungen Leute schon mal zu spätabendlicher Stunde die Barlachstadt erkundet. Dieses Mal begnügten sie sich damit, im Keller der alten Molkerei das Gruseln kennen zu lernen.

Während Yuna-Maria, Jessica-Monika und Lea das Nachtlager herrichteten, schlüpften Chantal und Jacquelin noch einmal schnell ins Studio, um die Moderation für die abendliche Online-Radiosendung zu üben. Die Elfjährigen waren ein bisschen aufgeregt, schließlich war es ihre erste Moderation. Kevin Heller, der 15-Jährige und Dritte im Bunde, gab sich da cooler. Er ist schon ein paar Monate dabei, stellt den Sendeablauf zusammen, schreibt die Skripte und sucht die Musiktitel heraus. Dieses Mal interviewten die Moderatoren live Mitglieder der Güstrower Bands „Igelei“ und „Roosters Feather“.

Thema der gut zwei Stunden dauernden Radiosendung aber war das Ehrenamt. „Am 18. März ist in Güstrow Ehrenamtsmesse und da haben wir mit verschiedenen Leuten gesprochen. Wie mit Hilmar Fischer, der bei der Organisation der Messe den Hut auf hat“, sagt Kevin. Der Neuntklässler von der Inselseeschule spielt auch in der klubeigenen Kinderband mit. „2015 sind wir sogar bei der Güstrower Kunstnacht aufgetreten“, berichtet er stolz. In diesem Jahr soll es nun nach gecoverten Titeln erstmals mit einem eigenen Song klappen. „Dämmernacht“ wird er heißen.

Seit April 2016 sendet Radio „Alte Molkerei“ alle 14 Tage übers Internet (www.radioaltemolkerei. jmdo.com). „Wir verwenden ausschließlich gemafreie Musik von Bands aus dem Jugendklub und von regionalen Bands“, versichert Heike Mittelstädt. Die Technik im Studio haben sie sich aus mehreren Computern zusammengebastelt, das Mischpult stammt noch aus „Phönix“-Zeiten, dem Vorläufer des jetzigen Jugendclubs. „Dank einer Spende von der AWG konnten wir uns jetzt ein neues Mikro und ein zweites Aufnahmegerät anschaffen, so dass wir jetzt 18 Spuren zur Verfügung haben“, erklärt die Klubleiterin.

Ein weiterer Höhepunkt des Sonnabends war ein gemeinsames Foto-Shooting mit der Interessengemeinschaft Fun-Shooting. Langweilig wurde es an diesem Wochenende keinem im Jugendclub.

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