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Trauerfeier in Güstrow : „Entscheidender Brückenbauer“: Abschied von Günter Wolf

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Große Anteilnahme bei Trauerfeier für langjährigen Stadtpräsidenten in katholischer Kirche Güstrow

von
erstellt am 29.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Eine große Trauergemeinde nahm  in der katholischen Kirche Güstrow Abschied von dem langjährigen Güstrower Stadtpräsidenten Günter Wolf. Vertreter der Stadt Güstrow, von Güstrower Wohnungsgesellschaften und Wohlfahrtsverbänden, aus den Partnergemeinden der Barlachstadt sowie zahlreiche CDU-Parteifreunde, Stadtvertreter und langjährige Geschäftspartner und Weggefährten erwiesen dem Güstrower die letzte Ehre. Günter Wolf war vergangene Woche am 22. Februar im Alter von 72 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.

Für Wolf war auch die katholische Kirche in Güstrow immer ein Ort, an dem er Kraft tanken konnte. Pastor Ralph Sobania würdigte Günter Wolf als „authentisch und überzeugend“, lobte seine „musikalische und fröhliche Art“. „Sein Engagement galt unserer Stadt“, sagte Sobania. Vor allem auch in Bezug auf Güstrows Städtepartnerschaften sei der Verstorbene ein „entscheidender Brückenbauer“ gewesen.

Wolf kommt das Verdienst zu, nicht nur den Partnerstadtverein gegründet zu haben, sondern auch Gründungsmitglied des Gewerbevereins Güstrow sowie der Ortsgruppe Güstrow der Sudetendeutschen zu sein. Er war nach der Wende Mitglied des Kreistags und der Güstrower Stadtvertretung. Als deren Präsident steuerte der Christdemokrat die Geschicke der Barlachstadt von 2004 an bis zu seinem Ausscheiden aus dem Stadtparlament im Jahr 2011 mit.

Stadtpräsident Torsten Renz sagte in seiner Trauerrede, für Wolf sei es persönliche Verpflichtung gewesen, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Wir verabschieden uns von einem ganz besonderen Menschen.“

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