Entenrennen in Güstrow : Enten-Spektakel am Wallgraben

Vor dem Start mischte Thomas Grabbe die 6000 Enten noch einmal durch.  Fotos: Jens Griesbach (4)
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Vor dem Start mischte Thomas Grabbe die 6000 Enten noch einmal durch.

10. Mecklenburger Entenrennen in Güstrow wieder großer Erfolg / Rennen und Kinderfest lockte Tausende Besucher

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21. September 2015, 04:00 Uhr

Unter großem Jubel ergossen sich Sonnabend pünktlich um 16 Uhr 6000 Enten in den Güstrower Stadtgraben am Wall – Start des 10. Mecklenburger Entenrennens, präsentiert von der Schweriner Volkszeitung. Doch ein Rennen war es zu Beginn nicht. Zu langsam dümpelte die Nebel vor sich hin. Aber am Schluss, kurz vor dem Ziel im Rosengarten, wurde es noch einmal rasant. Kleine Stromschnellen gaben den knallgelben Gummitieren Schwung für den Endspurt. Hier warteten bereits 50 attraktive Preise auf die Inhaber der schnellsten Enten, darunter ein Opel Adam als 1. Preis. Der Gewinner war bei der Preisverleihung allerdings nicht anwesend. „Dass das Entenrennen mal so ein Spektakel in Güstrow wird, hätte ich nie gedacht“, freute sich Veranstalter Thomas Grabbe, der das Rennen vor zehn Jahren ins Leben rief.

Kurz vor dem Start konnten Grabbe und die veranstaltende Agentur Hanse Event melden: „Alle Enten ausverkauft!“ Mit 6000 Gummitieren waren so viele wie nie zuvor am Start. „Vergangenes Jahr hatten wir nur 5000. Da waren viele enttäuscht. Deshalb haben wir dieses Jahr 1000 mehr bestellt – und auch die gingen weg“, sagt Grabbe. Für nächstes Jahr plant der Güstrower Juwelier eine Extra-Aktion: „Pimp my Duck“. Die am schönsten gestaltete Ente bekommt einen tollen Preis, verspricht er.

Die Wohnungsgesellschaft Güstrow hatte mit der Stadt und vielen Partnern zuvor wieder zum Kinderfest in den Wallanlagen geladen. Gläser gravieren, Luchs, Bär und Eule basteln und im Mini-Wildpark unterbringen, Segelboote basteln oder selbst einen Kartoffelpuffer zubereiten – die Angebote waren völlig unterschiedlich. Wartezeit gab es aber bei der Rutsche des THW oder bei der Wasserspritze der Jugendfeuerwehr.

Ein besonderer Gast war für die kleinen Besucher das Lese-Känguru. Es hatte eine außergewöhnliche Aufgabe. Es sollte auf die Aktion „Lesestart“ der Bibliothek aufmerksam machen. „Das Känguru hat Büchergeschenke dabei, möchte Kinder ab drei Jahren schon für Bücher begeistern und Eltern animieren, ihren Kindern vorzulesen“, sagte Tilmann Wesolowski von der Bibliothek.

Anett Zimmermann von der Stadt war mit der Resonanz des Kinderfestes sehr zufrieden. „Es ist eine tolle Zusammenarbeit mit allen Partnern und ein tolles Fest für die Stadt“, sagte sie. In Kombination mit dem Entenrennen als Abschluss sei das Kinderfest immer eine runde und gelungene Sache.

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