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Güstrower Neujahrsempfang : Engagement für Stadt gewürdigt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Neujahrsempfang der Barlachstadt Güstrow unter dem Motto „Neubau und Sanierung der Altstadt“.

von
erstellt am 13.Jan.2017 | 21:23 Uhr

Der Neujahrsempfang der Barlachstadt dient der Würdigung des Ehrenamtes und der Güstrower Sportler des Vorjahres und zugleich dem Austausch von Vereinen, Verbänden, Firmen und Einrichtungen mit der Stadtvertretung und der Stadtverwaltung. Von der Einladung 2017 von Bürgermeister Arne Schuldt und Stadtpräsident Andreas Ohm machten gestern Abend 300 Gäste Gebrauch. Die erlebten im Bürgerhaus einen beschwingten Abend.

Besonderen Schwerpunkt legten die Gastgeber in diesem Jahr auf die Würdigung von Leistungen für die Altstadtsanierung. Wertvolle Güstrower Altbausubstanz wurde in den letzten Jahren auch Dank „hochmotivierter Bauherren oder Investoren saniert und gerettet, verschönert und zur begehrten Wohngegend entwickelt“, erinnerte Stadtpräsident Ohm. Das 1997 umfassend sanierte und rekonstruierte Bürgerhaus selbst sei ein herausragendes Beispiel für das Motto des Abends: „Neubau und Sanierung in der Altstadt.“

Einen bemerkenswerten Anteil an diesen Leistungen hat das Architekturbüro Kruse und Fliege. Jens Peter Kruse und sein Partner Udo Fliege arbeiten seit 1995 zusammen. Nur zwei Beispiele, die vom kreativen Wirken des Teams, zu dem zwei Mitarbeiter gehören, künden, sind Am Berge 10-12 oder das Eckhaus mit dem Wiener Café in der Gleviner/Burgstraße.

Durch Zufall hatte das Ärzte-Ehepaar Viktoria und Reinhard Lieberum aus Lahnstein nahe Güstrows Partnerstadt Neuwied das fast schon verloren geglaubte Ensemble Am Berge 10-12 entdeckt. Sie erwarben die Häuserzeile und sanierten sie zu einem Schmuckstück an einem exponierten Punkt. Inzwischen stecken sie ihr erfolgreiches denkmalerhaltendes Engagement in den früheren Stift Bethlehem an der Ecke Gleviner/Burgstraße.

Gewürdigt für ihr ehrenamtliches Wirken wurden diesmal zwei Stadtvertreter. Gerhard Jacob (76/Freie Wähler) gehört der Stadtvertretung mit einer kurzen Unterbrechung seit der ersten Stunde an. Unvergessen sind die Redebeiträge des langjährigen Finanzausschussvorsitzenden zu den Haushaltsdiskussionen. Stets mahnte er Sparsamkeit und Vorsicht an, setzt sich jedoch auch immer für eine angemessene finanzielle Ausstattung der Kultur in der Stadt ein.

Seit 1993 mit einer Unterbrechung ist Hartmut Reimann (65) Stadtvertreter. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion begleitet den Bau- und Verkehrsausschuss maßgeblich, lange Zeit als Vorsitzender. Stets offen für die Probleme von Bürgern, sucht er fraktionsübergreifend nach Lösungen und findet diese auch sehr oft.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Rostocker Jazzband Swing for Fun. Ermöglicht wird dieser gesellschaftliche Höhepunkt im Leben der Stadt durch Zuwendungen von Unternehmen.

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