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Komplettsanierung : Endspurt in der Kerstingschule

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Geschäftiges Treiben bei der Sanierung der Grundschule „Georg Friedrich Kersting“ in Güstrows Altstadt. In weniger als vier Monaten sollen hier wieder rund 200 Kinder unterrichtet werden

Ein Hämmern hier, ein Spachteln dort – geschäftiges Treiben herrscht in der Grundschule „Georg Friedrich Kersting“ inmitten der Kreisstadt. Kein Wunder, sollen hier in weniger als vier Monaten wieder rund 200 Kinder unterrichtet werden. Für die Zeit der umfangreichen Sanierungsarbeiten an ihrem Schulgebäude sind die Grundschüler im Schulkinderhaus-Mitte untergebracht worden.

„Inzwischen ist die Rohbauphase weitestgehend abgeschlossen und der Countdown bis zur Fertigstellung läuft“, fasst Petra Langkau von der Güstrower Bauverwaltung den Fortschritt auf der Baustelle zusammen. Wichtig sei dabei stets der kurze Draht mit der Denkmalbehörde gewesen, denn der älteste Gebäudeteil – der Südflügel – stamme bereits aus den 1830er-Jahren.

„Was wir erhalten können, dass erhalten wir auch. So wurde beispielsweise der Putz durch Restauratoren untersucht, damit wir die ursprüngliche Farbgebung heute nachempfinden können“, sagt Petra Langkau. Bauliche Veränderungen, die im Zuge der Sanierung notwendig wurden, passen sich in die historischen Gegebenheiten ein. Hierzu gehört unter anderem eine Verbindung zwischen dem Nord- und dem Südflügel, die es bislang nicht gab, ebenso wie ein zusätzliches Treppenhaus, dass aufgrund moderner Bestimmungen als weiterer Fluchtweg installiert werden musste. „Besonders aufwendig war der Bau des Treppenhauses und auch der Hausschwamm sorgte für einige Schwierigkeiten. Nun liegen wir aber wieder gut im Zeitplan und sind zuversichtlich, das Bauzeitende, dass für den 31. Juli angesetzt ist, auch einhalten zu können“, resümiert Petra Langkau.

Neben dem Gebäude sind auch die Außenanlagen sowie die Sporthalle Teil der Modernisierung. Hier werde in den kommenden Wochen ein überdachter Gang zwischen Schulgebäude und Sporthalle entstehen – ein Wunsch der Schule, damit die Schüler ohne Jacken und trockenen Fußes zum Sportunterricht gelangen.

In dieser Woche wird die Grundschule mit neuen Fenstern ausgestattet. Diese werden sich, so Petra Langkau, geringfügig von den jetzigen unterscheiden. „Wir orientieren uns auch bei den Fenstern an den ursprünglichen Formen zur Herstellungszeit der Gebäude. Die jetzigen Fenster sind bereits nachgerüstet worden“, weiß die Bauverwaltungs-Mitarbeiterin. Nach der gestrigen Feinabstimmung mit dem Güstrower Architekten Michael Sauerbier, beginnen Malermeister Volkhard Hust und sein Team aus Vierow heute mit den Malerarbeiten in der Kerstingschule. Petra Langkau, die selbst einmal hier zur Schule gegangen ist, behält den Fortschritt auf der Baustelle im Blick und bleibt weiterhin zuversichtlich, dass die Grundschüler nach den Sommerferien in ihre Schule zurückkehren können.

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erstellt am 08.Apr.2014 | 06:00 Uhr

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