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KMG-Klinikum Güstrow : Endlich: mehr Parkplätze vor dem Krankenhaus

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

KMG-Klinikum Güstrow hat mit dem Bau 100 zusätzlicher Parkmöglichkeiten begonnen.

von
erstellt am 19.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Parkchaos am Güstrower KMG-Klinikum: Seit Jahren beklagen Besucher und Patienten des Krankenhauses die völlig unzureichende Parkplatzsituation. Der Besucherparkplatz war auch gestern Morgen wieder gnadenlos überfüllt. Frustrierte Autofahrer weichen regelmäßig auf die Friedrich-Trendelenburg-Allee aus – trotz der meist sicheren Knöllchen. Doch jetzt ist eine Verbesserung in Sicht. In dieser Woche haben die Arbeiten zur dringend notwendigen Erweiterung des Besucherparkplatzes vor dem KMG-Klinikum begonnen.

„Wir haben die Baumaßnahmen zur Erweiterung des Parkplatzes um rund 100 Parkplätze begonnen, um für unsere Patienten, Besucher und Mitarbeiter die Parkplatzsituation zu entspannen“, informierte gestern Franz Christian Meier, Leiter Unternehmenskommunikation beim KMG-Konzern, auf SVZ-Nachfrage. Die neuen Parkplätze entstehen zwischen dem bisherigen Parkplatz und dem KMG-Pflegeheim. Hier, entlang der während der Straßenbauarbeiten in der Rostocker Chaussee entstandenen Entlastungsstraße, werden die Parktaschen rechts und links angeordnet. Mit den 100 zusätzlichen Parkplätzen werden die Parkprobleme am Klinikum zwar nicht ganz verschwinden, aber doch wesentlich gelindert. Die Baumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Erstmals wieder Bezahlschranke

Mit dem Bau der neuen Parkplätze wird das KMG-Klinikum erstmals seit Jahren wieder eine Parkraumbewirtschaftung einführen, kündigt Meier an. Bei der Übernahme des Güstrower Krankenhauses durch den KMG-Konzern hatte der ehemalige KMG-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Neubert damals noch die (Bezahl)Schranke am Parkplatz demonstrativ demontiert. Für das Parken vor einem Krankenhaus bezahlen zu müssen, lehnte er ab. Jetzt also ein Kurswechsel. „So wollen wir unerlaubtes Fremdparken beispielsweise durch Pendler unterbinden“, begründet Meier die Maßnahme. „Wir haben bisher so viele Fremdparker, dass wir befürchten, dass auch die zusätzlichen 100 Parkplätze nicht ausreichen würden, wenn wir keine Bezahlschranke einführen“, sagt er. „Wir sehen hier keine andere Möglichkeit.“
 

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