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Der Heisse Draht : Endlich Hilfe beim Müllsammeln

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Spielplatz am Güstrower Spaldingsplatz: Nach Aufruf in SVZ mehr Unterstützung für Mütter.

Unter der Überschrift „Mütterfrust über Spielplatzdreck“ berichteten wir am 16. Juni über eine private Elterninitiative, um den Spielplatz am Güstrower Spaldingsplatz von allerlei Unrat zu befreien. Immer wieder hatte Anna-Maria Rufin zur Unterstützung bei der Säuberungsaktion aufgerufen – vergebens. Schließlich hatte sie sich an unsere Zeitung gewandt und wir hatten das Problem unter unserer Rubrik „Der heiße Draht“ ausführlich geschildert und auf die Aktion aufmerksam gemacht. Mit Erfolg: „Mütter bekommen Unterstützung beim Müllsammeln“, kann Anna-Maria Rufin jetzt voller Freude berichten.

„Bei der letzten Müllsammelaktion auf dem Kinderspielplatz am Spaldingsplatz trafen sich gleich mehrere Mütter zum Saubermachen. Auch mehrere Kinder und Jugendliche waren dabei“, sagt Anna-Maria Rufin. Sie und Kathrin Büttner freuen sich darüber, dass nun mehr Mütter dazu gekommen sind, die auch direkt am Spaldingsplatz wohnen. „Gerade nach dem Saubermachen wird der Spielplatz viel mehr genutzt und gut besucht“, haben beide Mütter festgestellt.

Aber nicht nur die Mütter würden tolle Arbeit leisten, sondern auch die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes sowie die Polizei. „Die Anwohner haben das Gefühl, dass insgesamt mehr auf den Platz geachtet wird“, sagt Anna-Maria Rufin. So wurde das Dach des Spielhauses erneuert. Die Renovierung des Platzes stehe zwar noch aus, aber wenn auch das komme, werde es ein noch schönerer Spielplatz werden. „Es wäre auch schön, wenn wieder eine Schaukel und eine Bank bei der Sandkiste aufgestellt werden würde“, sagt sie. Auch wenn noch immer Müll, Glasscherben und Hundekot auf dem Spielplatz zu finden seien, so habe sich durch die Aktion schon vieles verbessert und es lohne sich weiterzumachen, ist Anna-Maria Rufin überzeugt. „Ich freue mich, dass die Aktion sich jetzt verselbstständigt und sich mehr Leute verantwortlich fühlen“, sagt sie.

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