Drei Fragen an den Bürgermeister : Endlich eine neue Dorfstraße

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04. Januar 2016, 06:00 Uhr

Hans-Georg Hinrichs (75) ist seit 1962 Gemeindevertreter und im Amt Güstrow-Land der dienstälteste Bürgermeister. Mit seiner Erfahrung weiß er sehr gut, wie Kommunalpolitik funktioniert. Seit der Wende mehr denn je mit dem Wissen, dass man alles unternehmen muss, um keine Geldsorgen zu haben. Dabei handelt der gebürtige Neumühler wie er es stets als Bauer gehalten hat: eine Ernte ist auf dem Feld, eine im Lager und eine auf dem Konto.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus – was macht sie lebenswert?

Hinrichs: Sie wird immer jünger, hat einen Altersdurchschnitt von 43,3 Jahren. Vor einiger Zeit sind wieder drei junge Familien zu uns gezogen. Außerdem ist die Verkehrslage gut mit einer S-Bahn-Verbindung zur Kreisstadt und nach Rostock. Weiter punkten wir mit einer Verkaufsstelle und der Feuerwehr in Mistorf, mit dem Kulturverein Goldewin, dem Dorftheater Siemitz und einer guten Seniorenarbeit.

Was sind die aktuellen Pläne der Gemeinde?

2016 soll es endlich mit dem Bau der Dorfstraße Mistorf losgehen. Darauf warten wir schon mehr als zehn Jahre. Gewünscht wird ein Kinderspielplatz in Mistorf, weil viele Kinder im Dorf leben.

Wie sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?

In der Gemeindevertretung wirkt eine neue Generation. Die Gemeinde Mistorf mit ihren sieben Ortsteilen wird weiterhin existieren. Stabilität ist Trumpf. Auch dank des Windparks, der noch stehen wird. Er wird nicht größer sein, bringt uns aber Geld.
 

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