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Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 16:14 Uhr

Partnerstädte : Empfang beim Bischof in Ribe

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower nahmen am Wochenende am Volksfest „Følkemode“ in der dänischen Partnerstadt teil.

Zu dem viertägigen Volksfest „Følkemode“ war eine Delegation des Güstrower Partnerstadtvereins am Wochenende in Güstrows Partnerstadt Ribe in Dänemark zu Gast. Mehr als 100 kostenfreie Aktivitäten wurden anlässlich 500 Jahre Reformation in der ältesten dänischen Stadt angeboten. Höhepunkte für die Güstrower Teilnehmer waren ein Festgottesdienst sowie der Empfang beim Bischof Elof Vestergaard in Ribe.

Weil es um die Reformation ging, war eine Einladung des Stifts Ribe auch an Güstrow und Ratzeburg, die beiden deutschen Partnerstädte, gegangen. „Die Idee dazu hatte Dompropst Jens Torkild Bak“, erzählt Ruth Christensen, die seit zwei Jahren dem dortigen Städtepartnerschaftsverein „Venskabsbyforeningen i Ribe“ vorsteht. Die Unterbringung sowie einige organisatorische Aufgaben lagen in der Hand des Vereins.

Neben dem Empfang beim Bischof, der nach dem Festgottesdienst am Donnerstag stattfand, gab es ein Seminar zum Thema „Resonanz – Reformation“ in deutscher und englischer Sprache sowie zahlreiche Konzerte, Theateraufführungen und vieles mehr. Hier war zu merken, dass alle Generationen zu diesem Fest beitrugen.

Auch wenn es diesmal beim Besuch eher um den Jahrestag der Reformation ging, wurde die Städtepartnerschaft Güstrow-Ribe natürlich gelebt. Marianne und Karl-Heinz Eberhardt pflegen seit 20 Jahren eine Freundschaft mit Ehepaar Caspers, die in Ribe zu Hause sind. „Sie können jetzt aufgrund des Alters nicht mehr bei Treffen dabei sein, aber wir haben sie natürlich auch dieses Mal besucht“, sagt Marianne Eberhardt.

Die Güstrower waren bei Mitgliedern des Vereins in Ribe untergebracht. „Mich begeistert immer wieder die Gastfreundschaft der Menschen hier“, sagt Elke Gabbert. Alle wurden gut umsorgt und konnten dennoch ihr Programm für die zwei Tage selbst gestalten. Ein gemeinsames Essen mit Ratzeburgern, Ribern und Güstrowern war am Freitagabend organisiert. Da war Zeit für ausgiebigen Austausch.

Für alle waren es frohe Tage mit guten Begegnungen. „Es war damals richtig, dass wir als Partnerstadtverein die Partnerschaft mit Ribe aufrecht erhalten haben“, so Klaus-Dieter Gabbert. Partnerschaft hänge nicht nur von einzelnen Personen ab. Inzwischen seien viele neue nachgerückt und er sehe eine gute Symbiose zwischen Ribe und Güstrow. Die war auch für den Riber Steen Hansen als Musik- und Deutschlehrer immer von Bedeutung. Etwa 15 Jahre lang hielt er Beziehungen zu den Gymnasien in Güstrow aufrecht. Inzwischen ist er im Ruhestand, würde sich aber einen weiteren Austausch zwischen Schülern wünschen. „Ich habe Hoffnung, dass die Verbindung zwischen den Städten weiter bestehen kann“, sagt er. Sein Vorschlag wäre ein Austausch auf musikalischer Ebene. „Möglich wäre das zwischen Chören oder Orchestern“, fügt der pensionierte Lehrer hinzu.

 

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