Sicherer Schulweg in Kuhs : Elternwunsch erfüllt - Ampel für die Schulkinder

Vanessa Jaeger, Laura Michael und Florian Freuer (v.l.) dürfen sich freuen. Ihr Schulweg wird sichererer, weil eine Ampel an der B 103 gebaut wird. Durch Kuhs fahren täglich zwischen 8000 und 9000 Fahrzeuge.hans-jürgen kowalzik
Vanessa Jaeger, Laura Michael und Florian Freuer (v.l.) dürfen sich freuen. Ihr Schulweg wird sichererer, weil eine Ampel an der B 103 gebaut wird. Durch Kuhs fahren täglich zwischen 8000 und 9000 Fahrzeuge.hans-jürgen kowalzik

Der Protest der Eltern hat geholfen, unterstützt vom „Heißen Draht“ der SVZ: In Kuhs wird eine Ampel gebaut, die den Schulweg sicherer macht.

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07. September 2012, 06:14 Uhr

Kuhs | Große Freude in Kuhs. An der Bushaltestelle an der Bundesstraße 103 in dem Dorf wird eine Bedarfsampel gebaut. Damit erfüllt sich ein Elternwunsch, für den sich SVZ in einem "Heißen Draht" einsetzte. Nach Aussagen des Straßenbauamtes Güstrow geschieht das bis Ende November. "Wir haben nach dem Beitrag in der SVZ alles geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass alle Voraussetzungen für den Bau einer solchen Ampel da sind. Das Geld, rund 40 000 bis 50 000 Euro, sind bereit gestellt. In der nächsten Woche gehen die Ausschreibungen heraus", sagte gestern Dezernent Ronald Normann. Errichtet wird eine Bedarfsampel, die täglich von 6 bis 19 Uhr eingeschaltet werden kann.

Bürgermeister Ulrich Bismarck ist sehr froh über diese Entscheidung. Auch, weil eine Initiative in den 1990er-Jahren scheiterte. Bismarck hatte den Elternwunsch weiter geleitet und unsere Zeitung informiert. Wir trafen uns mit den Schülern Vanessa Jaeger, Laura Michael und Florian Freuer sowie mit Eltern. "Es geht uns um das sichere Queren der Bundesstraße. Das ist aber nicht möglich, weil die Autolawine rollt und rollt und rollt", bekräftigten Doreen und Thomas Jaeger als Eltern. Sie hatten das Problem auf einer Gemeindevertretersitzung angesprochen. Thomas Jaeger hatte gemahnt: "Muss erst etwas passieren ehe reagiert wird?" Und er führte Lösungen in den Nachbarorten Sarmstorf und Kritzkow an.

Die Kritik fruchtete. Seit Ende August gibt es die Anordnung der Verkehrsbehörde für den Bau einer Lichtsignalanlage. Lutz Freier, Sachgebietsleiter Straßenverkehr in der Kreisverwaltung: "Sie ist unbefristet und gilt unter dem Vorbehalt, dass die baulichen Voraussetzungen durch die Gemeinde und das Straßenbauamt geschaffen werden." Für den Bürgermeister kein Problem. "Wir werden den Gehweg von der Bushaltestelle bis zu der Ampel so herrichten wie es verlangt wird", sagt er.

Große Freude auch bei den Eltern. Beatrix Michael gestern gegenüber SVZ: "Das ist eine sehr gute Botschaft. Ich freue mich für die Schüler, die jetzt einen sichereren Schulweg haben."

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