KMG-Klinikum Güstrow : Elternschule mit Vorbildcharakter

 <fettakgl>Schwester Christin Zepick</fettakgl> kümmert sich nicht nur liebevoll um den kleinen Milo Skibitzki, sondern stellt gemeinsam mit ihren Kollegen  auch die Elternschule des KMG-Klinkimus auf die Beine. <foto>Anne Schwartz</foto>
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Schwester Christin Zepick kümmert sich nicht nur liebevoll um den kleinen Milo Skibitzki, sondern stellt gemeinsam mit ihren Kollegen auch die Elternschule des KMG-Klinkimus auf die Beine. Anne Schwartz

Im KMG-Klinikum in Güstrow ist die Elternschule ein echter Glücksgriff. Die Vor- und Nachbetreuung von Eltern und Kindern ist zu einem Aushängeschild geworden. Geschwisterkurse und Info-Abende sind der Renner.

svz.de von
08. Januar 2013, 10:27 Uhr

Liebevoll kümmert sich Krankenschwester Christin Zepick um den kleinen Milo. Gerade ein paar Tage ist der Wonneproppen jetzt alt, erblickte am 2. Januar das Licht der Welt im KMG-Klinikum Güstrow. Milo ist dabei jedoch nur eines von knapp 600 Kindern, die Jahr für Jahr im Güstrower Krankenhaus geboren werden. Um sich noch umfassender um die kleinen Erdenbürger kümmern, ein festes Paket aus Vor- und Nachsorge zu schnüren rief Schwester Kristin Roock - mittlerweile selbst im Mutterschutz - vor gut zweieinhalb Jahren die Elternschule ins Leben. Ein echter Glücksgriff, wie sich heraus stellte. "Die Elternschule wird gut angenommen und ist mittlerweile zu einem Aushängeschild geworden, das sogar bereits viele andere Kliniken kopiert haben", betont KMG-Verwaltungsdirektor Matthias Fischer. "Ich wäre froh geswesen, hätte ich bei meinem ersten Kind solche Angebote gehabt", schiebt der Vater von sechs Kindern ein.

Die Bandbreite des KMG-Klinikums ist dabei vielfältig, erstreckt sich vom Stillvorbereitungskursus über ein spezielles Notfallseminar bis hin zum wöchentlichen Babytreff. "Besonders beliebt ist neben dem Info-Abend jedoch die Geschwisterschule", verrät Christin Zepick. Hier lernen Vier- bis Neunjährige bereits vor der Geburt ihres Geschwisterchens den Umgang mit Babys, dürfen sich etwa den Kreißsaal anschauen und auch einen ersten Blick in die Kinderstation werfen. Nicht mehr angeboten wird hingegen der Oma- und Opa-Kursus. "Die Resonanz war einfach zu gering", begründet Christin Zepick diesen Schritt.

Erarbeitet wird das Konzept der Güstrower Elternschule vorwiegend von Schwester Renate Jebramzik, die in ihrer Arbeit von Christin Zepick und sechs weiteren Mitarbeiterinnen der KMG-Klinikums tatkräftig unterstützt wird. "Wichtig ist, dass das Gesamtpaket stimmt, sich die Eltern von Beginn an wohl fühlen", hat Christin Zepick in den vergangenen zweieinhalb Jahres festgestellt. Die 22-Jährige hat darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil der umfangreichen Betreuung ausgemacht. "Durch die verschiedenen Kurse hält man oft lange Kontakt zu den Müttern und ihren Kinder, kann die Entwicklung der Kleinen verfolgen", freut sich die Güstrowerin, "denn auch nach fünf Jahren hier in der Klinik ist es immer wieder ein schönes Erlebnis mit anzusehen, wenn Mütter ihr Baby nach einem Kaiserschnitt erstmals in den Händen halten können", fügt Christin Zepick mit einem Lächeln an.

Immer beliebter werden derweil altdeutsche Namen. "Aber auch kurze, prägnante Namen wie beispielsweise Mia oder Pia werden gerne vergeben", hat nicht nur Christin Zepick festgestellt. Im vergangenen Jahr erblickten 585 Kinder das Licht der Welt im KMG-Klinikum, unter ihnen 315 Jungen und 270 Mädchen.

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