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Spielplatz Wardow : Eltern packen tatkräftig an

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

In Wardow entsteht am Feuerwehrhaus ein neuer Spielplatz.

von
erstellt am 22.Apr.2016 | 05:00 Uhr

So schnell wird der Spielplatz neben dem Feuerwehrhaus in Wardow noch nicht fertig. Eine offizielle Einweihung am 1. Mai wäre zwar schön gewesen, ist inzwischen aber unrealistisch, schätzt Bürgermeister Günter Schink ein. Um Geld zu sparen setzt die Gemeinde auf freiwillige Helfer und Sponsoren. Das klappt ganz gut, braucht aber seine Zeit. Erst am Mittwochabend waren Väter und Großväter für das Spielplatzprojekt im Einsatz. Am Sonnabend sollen die Arbeiten fortgeführt werden.

„Wir hatten uns zu viel vorgenommen“, räumt Schink ein. Dabei sei er schon sehr froh, dass das ortsansässige Landwirtschaftsunternehmen mit großer Technik die vorbereitenden Erdarbeiten übernommen hatte. „Ich hätte nicht gewusst wie wir das machen sollen“, sagt der Bürgermeister. Der Spielturm stehe inzwischen. Am Mittwochabend kamen die „Anbauten“ des Turms, u.a. eine Schaukel, an ihren Platz. Am Sonnabend soll die Nestschaukel aufgebaut werden, kündigt Schink an. Bei den Fundamenten seien Aushärtzeiten zu beachten. Und dann seien noch rund 60 Tonnen Kies zu verteilen. „Vielleicht schaffen wir es zu Pfingsten oder zum Kindertag am 1. Juni“, denkt Schink.

Im Herbst 2014 Jahren war der Wardower Spielplatz bei einer Überprüfung durchgefallen. Die Spielgeräte hatten ihr Lebensalter überschritten, mussten demontiert werden. Wardow ohne Spielplatz erschien manchem undenkbar. Die Gemeindevertretung aber winkte ab: kein Geld. Gemeindevertreter Harald Hagen klemmte sich dahinter und fand u.a. mit der Ostseesparkasse einen Partner, der die Finanzierung eines neuen Spielplatzes mit 5000 Euro unterstützt. Hinzu kamen weitere Spender. „Ich bin sehr zufrieden, dass das Geld zusammen ist und dass nun Väter und Großväter beim Aufbau helfen“, betont Harald Hagen. Die Resonanz sei groß. Damit man sich bei der Arbeit nicht auf den Füßen stehe, koordiniert der Wardower die Einsätze. Jedes Mal wechsele der Personenkreis. „Am Mittwoch war auch eine Oma dabei“, freut sich Harald Hagen über das Engagement der Wardower für einen neuen Spielplatz.

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