Güstrow : Eis-Spaß auf dem Inselsee

Die Familien Tackmann und Seemann verlebten ein herrliches Eis-Wochenende: Jan-Ole , Ines, Helene und Maik Tackmann, Hanna, Ines und Marcus Seemann (v.l.).  Fotos: Hans-Jürgen Kowalzik
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Die Familien Tackmann und Seemann verlebten ein herrliches Eis-Wochenende: Jan-Ole , Ines, Helene und Maik Tackmann, Hanna, Ines und Marcus Seemann (v.l.). Fotos: Hans-Jürgen Kowalzik

Winterwetter lockte die Eislauf-Enthusiasten mit aller Vorsicht auf Güstrower Hausgewässer.

svz.de von
12. Februar 2018, 05:00 Uhr

Mit Kind und Kegel waren Eislauf-Enthusiasten wie die Familien Tackmann und Seemann am Sonnabend auf dem zugefrorenen Inselsee gekommen. Die beiden Familien hatten auch einen gut gefüllten Picknick-Korb mitgerbracht. Wenn der See zugefroren ist, genieße man gern herrliche Stunden auf dem Eis des Inselsees, schwärmten die Mütter, Ines Seemann und Ines Tackmann.

Vorsicht: Trotz winterlicher Romantik geht vom Betreten der Eisfläche ein großes Risiko aus. Der See wurde nicht offiziell freigegeben.

Wie alle waren sie vor allem von der Eisqualität begeistert. „Das ist vom Feinsten und macht Spaß ohne Ende“, freute sich auch Anne-Kathrin Litzenberg. Sie weiß so etwas als „Bewegungsmensch“ – in der Region ist als sehr erfolgreiche Cup-Läuferin bekannt – besonders zu schätzen. Aber auch, weil die gebürtige Sachsen-Anhalterin aus ihrer Heimat solche Eislauf-Gelegenheiten nicht kennt. Umso mehr nutzte sie, die seit 2010 in Güstrow lebt, das perfekte Eis zu ungezählten Kilometern.

Eishockey: Wenn der Opa im Tor steht…

Viel Spaß hatte auch die Familie Grunzig. Sie wohnt in Mühl Rosin und haben den Inselsee vor der Nase. Da liegt der Verdacht nahe, dass sie mit den Kufen an den Füßen geboren sein könnten. Kein Wunder, dass sie schon am Freitag das Eis bei einem kleinen Eishockey-Spielchen ausprobierten. Opa Karl-Heinz Grunzig stand im Tor. Seine Enkelinnen, die Zwillinge Jara und Lina (8), sowie seine Tochter Sabine Meyer fegten um ihn mit dem Puck herum und freuten sich diebisch, wenn der Opa den Treffer nicht verhindern konnte. Oma Regina Grunzig sah dem munteren Treiben zu. Sie saß in sicherer Entfernung in einem Campingstuhl, in einer warmen Decke eingehüllt und die wärmende Sonne im Gesicht.

Kein zugefrorener See ohne Eisangeln. Zu den ersten Eisanglern gehörten Sonnabend Alexej Kondraschow und Valerij Sydow, die seit 2004 bzw. 1992 in Güstrow leben. Gleich neben dem Klubhaus-Steg hatten sie Löcher ins Eis geschlagen und wollten Plötze fangen.

Als Thomas Golatowski neben ihnen auftauchte, hatte der gerade enttäuscht seinen Kite-Schirm wieder eingepackt. Denn wenn sich der Inselsee mit einer dicken Eishaut verkleidet, kribbelt es auch Seglern und Surfern in den Händen. Am Freitagnachmittag hatte der 49-Jährige das erste Mal seine Schirme ausgerollt und ließ sich über den See treiben. Das hätte er Sonnabend gern wiederholt, aber da fehlte der Wind. Thomas Golatowski hofft wie viele Eis-Fans, dass die Eis-Zeit noch weiter anhält und auch Rasmus dann wieder kräftig bläst.




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