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Krakow am See : Einstimmiges Votum für Erhalt des Krakower Glockenschlages

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Stadt zieht gegen Landkreis vor Gericht

Im Glockenstreit zieht die Stadt Krakow am See gegen den Landkreis Rostock vor Gericht. Das beschlossen die Krakower Stadtvertreter gestern Abend einstimmig. Die zahlreichen Bürger auf den Besucherbänken quittierten die Entscheidung mit Beifall. Fristgemäß bis zum 3. Februar wird die Stadt die Klage einreichen.

Gäste des Nordischen Hofes hatten die nächtliche Lärmbelästigung beklagt, so dass die Inhaberin sich an die Immissionsschutzbehörde des Landkreises gewandt hatte. Der forderte die Stadt im vergangenen Jahr auf, Maßnahmen zur Lärmminderung einzuleiten. Dagegen hatte die Stadt Widerspruch eingelegt. Den wies der Landkreis zurück. Somit bleibt der Stadt, will sie das seit mehr als 100 Jahren erklingende viertelstündliche Geläut erhalten, nur der Gang vor Gericht (SVZ berichtete). Die Krakower fühlen sich durch den Glockenschlag nicht belästigt, betonte in der kurzen Diskussion Karl-Heinz Kleinpeter. Jörg Oppitz fiel die Entscheidung leicht, weil er die übergroße Mehrheit der Krakower hinter sich wisse, betonte er.

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erstellt am 28.Jan.2014 | 23:00 Uhr

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