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Güstrower Anzeiger

25. November 2017 | 07:06 Uhr

Einst Witwenhaus

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

SVZ-Serie „Historische Baulücken in Güstrow“ / Heute: Schlossstraße 7

Schon vor einigen Jahren entstand durch den Abriss des Hauses Schlossstraße Nr. 7 eine schmerzliche Baulücke. Zwar verdeckt ein „verschönter Bauzaun“ den entstandenen leeren Platz, doch passt der Zaun nicht wirklich neben den schönen klassizistischer Theaterbau.

Das Architekturbüro Christensen beschreibt das ehemalige Wohnhaus (Foto) 1998 als zweigeschossiges Fachwerktraufenhaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wobei der Kern desselben vermutlich älter ist. Mehrfach wurde das Haus umgebaut und erhielt im Erdgeschoss einen Laden mit Schaufenster sowie zwei Dachgauben. Vor dem Umbau diente das Gebäude vornehmlich als Domprediger Witwenhaus danach als einfaches Wohnhaus, so ist es alten Adressbüchern zu entnehmen. Baugeschichtlich besonders wertvoll ist eine zweiflügelige barocke Eingangstür mit Oberlicht, die 1998 noch erhalten war. Zur Hofseite hin gab es als Anbau einen Kemladen. Haupthaus und Kemladen verschwanden mit dem kompletten Abriss aus dem Güstrower Altstadtbild.

 

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