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Güstrower Anzeiger

12. Dezember 2017 | 07:43 Uhr

20 Fragen : Einmal Papst Franziskus erleben

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an die Güstrower Kitaleiterin Bettina Dorothea Bader

Die gebürtige Berlinerin Bettina Dorothea Bader leitet seit einem Jahr die Kindertagesstätte Regenbogen der Diakonie Güstrow. Nach den Stationen Bremen und Niedersachsen, hat die 39-jährige Diplomsozialpädagogin mit ihrem Mann und den vier gemeinsamen Kindern hier inzwischen eine Heimat gefunden. Einer ihrer größten Wünsche ist ein Haus mit Garten für ihre Familie. Heute beantwortet die Kitaleiterin die 20 Fragen zum Wochenende.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
An der Ostsee fühlen wir uns als Familie sehr wohl. Ich liebe besonders den Wind. Das kräftige Durchpusten nimmt manche Alltagslast mit sich fort.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Ich würde mich dafür einsetzten, dass im Stadtkern von Güstrow ein Spielplatz für Kinder unterschiedlicher Altersstufen entsteht – rund um den Borwin-Brunnen zum Beispiel. Meine zweite Idee wäre, das Marktgeschehen in Güstrow mit unserem Schloss zu verbinden. Ein besonderes Flair würde entstehen, wenn der Wochen- oder der Kunsthandwerkermarkt auf dem Schlosshof stattfinden würde.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Im Moment bin ich meistens an zwei Orten anzutreffen: bei meiner Familie zu Hause und bei meiner Arbeitsstelle im Kindergarten Regenbogen.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

In der Zeit zwischen meinem Abitur und dem Beginn des Studiums als Sozialpädagogin hatte ich das Glück, meine Leseleidenschaft mit dem Geldverdienen zu verknüpfen. In einem kleinen, christlichen Buchladen in in Berlin konnte ich viele spannende Bücher beim Einräumen, Sortieren oder Bestellen entdecken.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das eine oder andere Buch, habe ich dann auch gekauft und bei meinen S-Bahn-Fahrten nach Hause verschlungen.
Was würden Sie gerne können?
Manchmal bin ich beim Kochen nicht mit meinen Soßen zufrieden. Auf diesem Feld wünschte ich mir mehr Können.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit, Überheblichkeit und Unzufriedenheit sind drei Eigenschaften an anderen Menschen, die ich nicht mag und die mir ein Zugehen auf diese Menschen erschweren.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
In einem Zeitungsartikel ging es um den Berliner Dialekt und, dass dieser den Kindern in Berlin nicht mehr sehr vertraut ist. Der Autor führte einige Beispiele an und das hat mich an Hinweise in meinem Studium erinnern, mehr auf meine hochdeutsche Aussprache zu achten.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich habe mir, obwohl es schon sehr spät am Abend war, noch einen Film zur Entspannung angeschaut. Dies habe ich dann beim Klingeln des Weckers am nächsten Morgen bereut.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Mich hat das Leben meiner Großeltern sehr beeindruckt und, wie sie die Herausforderungen des Lebens vor der Zeit des Zweiten Weltkrieges bis in unsere Zeit hinein bewältigt haben. Es beeindruckt mich, mit welchem Verzicht, mit welcher Zurückstellung der eigenen Wünsche und mit welchem Vertrauen in ihren Glauben sie ihr Leben meisterten.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Im Moment habe ich wenig Zeit zum Lesen, aber ich kann mich für historische Romane oder Kinder- und Jugendbücher begeistern.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Wenn die Verfilmungen von Inspector Lynley oder Inspector Barneby zu sehen sind, dann versuche ich möglichst wenige Folgen zu verpassen. Mit meiner großen Tochter teile ich auch die Begeisterung für Märchenverfilmungen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Die Faschingszeit war schon in meiner Kindheit eine Zeit im Jahr, die ich sehr mochte. Eine Faschingsfeier in meiner Studentenzeit hat sogar mein ganzes Leben verändert, denn dort habe ich meinen wunderbaren Mann kennengelernt.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich würde gerne Papst Franziskus aus der Nähe erleben, vielleicht bei einem Austausch verschiedener Konfessionen. Seine Lebensweise und seine Haltung bringen Bewegung in die Katholische Kirche und geben vielen Gläubigen Hoffnung auf Veränderung.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Beim Kochen versuchen wir in unserer Familie Gerichte zu finden, mit denen möglichst alle einverstanden sind. Daher lässt sich keine bestimmte Richtung festlegen. Ich freue mich, dass mit zunehmendem Alter der Kinder auch die Begeisterung für andere Gerichte, als klassische Kindergerichte, wächst.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Das Lied „Over the rainbow“ ist verbunden mit der Geburt unserer jüngsten Tochter. Daher ist es ein besonderes Lied für meinen Mann und mich.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Zu meinem Geburtstag werde ich von meinen Kindern mit selbst gemalten Bildern überrascht. Diese sammle ich in einer Mappe.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Es wäre schön, wenn es uns gelingen würde ein passendes Haus mit einem Garten für unsere Familie zu ermöglichen. Aber manche Dinge brauchen ihre Zeit im Leben.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Der Gedanke an diesen Lebenszeitpunkt ist noch sehr weit entfernt. Im Moment ist mein Blick eher auf die Herausforderungen des Alltags gerichtet.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Der Kinderärztin Dr. Gabriele Mahnke. Mit viel Empathie, Geduld und Engagement ist sie für die Kinder und Eltern da.







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