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SVZ-Wochenend-Interview : Einmal die Westküste der USA abfahren

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Franziska Hell ist ein eher neues Gesicht der Güstrower Ernst-Barlach-Stiftung – heute beantwortet die 28-jährige wissenschaftliche Mitarbeiterin die 20 Fragen.

Franziska Hell ist ein eher neues Gesicht in der Güstrower Ernst-Barlach-Stiftung. Seit knapp einem Jahr ist die 28-Jährige hier als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Die gebürtige Nürnbergerin betreut das kulturelle Erbe Barlachs, recherchiert in wissenschaftlichen Quellen und zeichnet sich für die Museumspädagogik verantwortlich. Zudem engagiert sie sich in einer Projektgruppe die unter dem Titel „Barlach 2020“ eine kommentierten und illustrierten Leseausgabe von Briefen Ernst Barlach erarbeitet. Nach ihrem Master-Abschluss in Kulturwirtschaft mit den Schwerpunkt Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Mannheim, arbeitete Hell zunächst am Bremer Overbeck-Museum, bevor sie im August 2015 für die Anstellung in der Barlach-Stiftung nach Güstrow wechselte. Heute beantwortet Franziska Hell die 20 Fragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz? Am Strand von Ahrenshoop.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Die Verkehrsführung an manchen Stellen innerhalb der Stadt.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

In meiner Freizeit fahre ich gerne an die Ostseeküste, wahlweise nach Kühlungsborn oder Ahrenshoop.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Aushilfe in einem Büro.
Wofür haben Sie es ausgegeben?

Für einen Kinoabend mit Freunden.
Was würden Sie gerne können?

Praktischer zu packen. Wenn ich verreise, nehme ich leider immer viel zu viel mit und zum Schluss fehlen immer genau die Dinge, die ich nicht mitgenommen habe.
Was stört Sie an anderen? Falschheit und Neid.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über ein kleines Missverständnis, das sich zu einem kuriosen Wortwechsel mit einer Freundin aufgeschaukelt hat.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan? Ich habe mir neulich wieder eine neue Handtasche gekauft, obwohl ich wirklich genug davon habe.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Ich habe kein bestimmtes Vorbild. Ich versuche mir jedoch von Personen, die mich beeindrucken, Verhaltensweisen anzueignen, zum Beispiel so etwas wie Geradlinigkeit, positives Denken, Geduld oder Verständnis zu zeigen.
Welches Buch lesen Sie gerade?

„Ich war glücklich, ob es regnete oder nicht“ – Lebenserinnerungen von Else Sohn-Rethel (1853-1933).
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Ich verfolge das Fernsehprogramm nicht sehr häufig. Eine Fernsehserie, die mir aber sehr gut gefällt, ist „Sherlock“ mit dem Schauspieler Benedict Cumberbatch.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel? Das ist schwierig, da ich mich für beides nicht wirklich begeistern kann. Müsste ich mich entscheiden, dann noch eher bei einem Fußballspiel.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Meryl Streep. Meiner Meinung nach ist sie eine der wandlungsreichsten und interessantesten Schauspielerin der Gegenwart.
Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte? Ich würde sagen ein Mix aus allem. Ich bin nicht festgelegt. Oft probiere ich neue Gewürze aus und lass mich dabei von verschiedenen Küchen inspirieren.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

„Love is a rose“ von Neil Young. Dieses Lied verbinde ich mit einer mir wichtigen Person, die ich während meiner Studienzeit in Mannheim kennenlernte.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ein selbstgestaltetes Fotobuch, mit dem mich eine Freundin nach einer gemeinsamen Reise überrascht hat. Die Freundschaft ist leider auseinandergegangen, doch dieses persönliche Geschenk freut mich immer wieder, wenn ich es mal durchblättere.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen? Einmal die Westküste der USA mit dem Auto abzufahren und dabei Städte wie San Francisco oder Los Angeles oder die Nationalparks wie das Death Valley oder den Grand Canyon zu besuchen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner? Da habe ich mir ehrlicherweise noch keine Gedanken gemacht. Ich denke, wenn es gesundheitlich geht, würde ich gerne viel reisen und mich ehrenamtlich einbringen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Irene Heinze. Ich habe sie durch eine Kooperation zwischen Ernst-Barlach-Stiftung und John-Brinckman-Gymnasium kennengelernt und bin davon beeindruckt, wie sie sich durch ihre Arbeit in verschiedenen Projekten für das kulturelle Leben in Güstrow engagiert.

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