Einladung in fremde Gärten

Naturhafte Staudenpflanzungen spielen im Garten von Jochen Wegner die erste Geige.
Naturhafte Staudenpflanzungen spielen im Garten von Jochen Wegner die erste Geige.

Landesweite Aktion mit 26 Teilnehmern im Landkreis

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31. Mai 2019, 05:00 Uhr

Die Kletterrosen an der riesigen Scheunenwand entfalten gerade erst ihre ersten roten Blüten. Auch die Wiesenblumen verlassen die Startlöcher: Margeriten, Lichtnelken, die ersten Knöteriche. Jochen Wegner und seine Frau haben auf ihrem Grundstück in Groß Potrems alles gerichtet. Die Besucher können kommen, wenn am Wochenende „Offene Gärten“ in MV Neugierige dazu einladen in fremde Refugien zu schauen.

Jochen Wegner pflegt einen naturnahen Garten, eine Wiesenlandschaft mit einem Teich, an dessen Rand unter anderem zehn verschiedene Ligularien wachsen, mehrere Knöteriche, die nach einander blühen, und etwas entfernt Rodgersien und Hostas. Dabei ist dem Senior wichtig, der Natur Raum zu lassen. Chemie hat in seinem Garten nichts zu suchen. Das sei auch für ihn ein Lernprozess gewesen, erzählt Jochen Wegner, der seit neuestem zur Familie des Projektes „Natur im Garten-MV“ gehört. Gerade erst waren weitere Gärten in MV aufgenommen worden. Jochen Wegner wünscht sich am Wochenende viele Besucher. Seine Frau habe gerade noch einige besondere Marmeladen gekocht, erzählt er.

Landesweit beteiligen sich 124 Gärten an der Aktion in ganz MV. Die Palette reicht vom kleinen Hausgarten und in Mecklenburg typischen größeren Ländereien über den Heilpflanzengarten bis zum Landschaftspark an ehemaligen Gutshäusern. Im Landkreis Rostock laden 26 Gartenfreunde am Wochenende Besucher zu sich ein. Neben dem Garten der Steine in Neu Mierendorf, sind das unter anderem der Staudengarten von Jutta Brandt in Mamerow, der Wassergarten der Familie Gering in Walkendorf und erstmals der Garten von Christiane und Eugen Müller in Tarnow mit Schattenpflanzung, Gräser-Staudenbeet, einem Kiesbeet, dem alten Obstbaumbestand und Küchengarten.

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