Jubiläum : Einer der ersten Versicherungsagenten in Güstrow

Peter Eib ist seit 25 Jahren im Versicherungsgeschäft und zufrieden.
Peter Eib ist seit 25 Jahren im Versicherungsgeschäft und zufrieden.

Peter Eib seit 25 Jahren für die Allianz selbstständig: Zu DDR-Zeiten im Nebenjob Versicherungsbeiträge kassiert. Beruf durch Digitalisierung neu aufgestellt

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04. August 2015, 06:37 Uhr

Peter Eib ist seit 25 Jahren in Güstrow selbstständiger Versicherungsagent für die Allianz. „Ich war damit einer der Ersten in diesem Geschäft“, sagt er. Sein erstes Büro eröffnete er am 1. Juli 1990 in der Kurzen Straße. Seit 1992 ist er in der Feldstraße 20.

Der gebürtige Thüringer kam 1981 nach Güstrow. Er arbeitete als Diplomingenieur im Landmaschinenbau, Bereich Arbeitsplatzgestaltung und Technologie. Schon damals war er als so genannter Nebenvertreter für die Staatliche Versicherung der DDR tätig. Er kassierte z.B. Beiträge. Ende 1989 wechselte er aus dem Freizeitjob als Mitarbeiter in die Versicherung. Als die Allianz nach der Wende 1990 die Staatliche Versichrung übernahm, entschied er sich für die Selbstständigkeit. Heute sagt der 61-Jährige dazu: „Ich habe alles richtig gemacht.“ Gründe für den Schritt waren, frei in der Arbeitszeit zu sein und seine Möglichkeiten besser auszuschöpfen. „Allerdings war und ist der Preis, für alles allein verantwortlich zu sein, auch für das, was du mit deiner Arbeit verdienst“, erklärt er.

Blickt er auf die 25 Jahre zurück, kommt er auf die rasante technische Entwicklung zu sprechen. „Mit der Digitalisierung hat sich der Beruf neu aufgestellt. Du bist mehr im Netz mit den Kunden im Kontakt als im persönlichen Gespräch wie früher“, sagt Eib. Dementsprechend muss er die Technik auf dem neuesten Stand und sich mit Fortbildungen für die Kunden fit halten. Dabei trifft er immer mehr auf aufgeklärte, kritische Kunden jeden Alters. Eib: „Da ist es dann nicht immer einfach, das zu finden, was sie wollen.“ Zugenommen haben Unfallversicherungen und Versicherungen für Krankheitsfälle und Berufsunfähigkeit. Weniger geworden ist die Altersvorsorge. „Das hängt mit der Arbeitslosigkeit zusammen“, so Eib. Und es gibt eine weitere Tendenz: Durch den demografischen Wandel ist die Versicherungslandschaft ausgedünnt. Peter Eib betrachtet das mit seinen 61 Jahren jedoch gelassen, denn das Ende des Arbeitslebens ist abzusehen. Bis dahin sieht er sich aber mit seinen beiden Mitarbeiterinnen gut aufgestellt und weiter gut im Geschäft.

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