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Güstrow-Card : Eine Sättigung ist nicht abzusehen

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Zum Güstrow-Card-System gehören mittlerweile knapp 20 000 Kunden und 160 Partnergeschäfte – und die Nachfrage reißt nicht ab

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erstellt am 23.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Der Trend geht zur Zweitkarte! Eine Entwicklung, über die Heike Gerlach und Burkhard Bauer natürlich erfreut sind. Die beiden Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der Güstrow-Card verzeichnen eine zunehmende Nachfrage nach der Rabattkarte. Eine Sättigung ist nicht abzusehen. „Die Karte läuft“, unterstreicht Heike Gerlach. Allein bei der vergangenen Güstrower Einkaufsnacht gaben die beiden an ihren Stand vor dem Rathaus 165 neue Karten raus. Mittlerweile sind knapp 20 000 Güstrow-Cards im Umlauf. Sieben neue Partner kamen dieses Jahr schon hinzu, so dass jetzt bereits 160 Geschäfte dem Güstrow-Card-System angeschlossen sind.

„Es kommen immer neue Kunden nach. Der Kreislauf funktioniert“, so Heike Gerlach. Und Burkhard Bauer ergänzt: „Früher gab es in der Familie immer nur eine Güstrow-Card. Wir beobachten jedoch den Prozess, dass sich Mann und Frau jeweils eine eigene Karte zulegen und unabhängig voneinander Punkte sammeln. Und auch die Kinder besorgen sich verstärkt eine eigene Karte.“ Mit der Güstrow-Card wird Kundentreue bei jedem Einkauf belohnt. Mit den gesammelten Bonuspunkten kann man dann wieder in einem der Partnergeschäfte einkaufen. Gestartet ist die Güstrow-Card im September 2003 mit 41 Partnergeschäften. Später folgten weitere regionale Erweiterungen mit der Bonus-Card (2006), der Teterow-Card (2009), Parchim-Card (2009) und der Malchin-Card (2010), die heute das Güstrow-Bonus-Card-System ausmachen. Güstrow ist sozusagen die Mutter, während die kleineren Städte die Töchter bilden. „Und überall kann man Punkte sammeln“, sagt Burkhard Bauer.

Große Partner der Güstrow-Card sind die Stadtwerke Güstrow, die Famila- und Getränkeland-Märkte, die Marktbäckerei Hornung mit ihren zahlreichen Filialen und in Güstrow besonders der Hagebaumarkt. Kommendes Wochenende, nach der Freigabe der Rostocker Chaussee, feiert der Hagebaumarkt sein 20-jähriges Bestehen. Auch bei dieser Veranstaltung wirkt die Güstrow-Card wieder unterstützend mit. Bei nahezu allen großen Anlässen in Güstrow ist die Güstrow-Card mittlerweile präsent: Inselseefest, Einkaufsnacht, Weihnachtsmarkt, Brunnenfest oder Güstrow-Schau. „Ein wichtiger Marketing-Aspekt“, erklärt Bauer.

Auch die Wohnungsgesellschaft Güstrow und die Güstrower Awo konnten jetzt als neue Partner hinzugewonnen werden. Die Awo eröffnet am 1. Oktober ihr neues betreutes Wohnen im Magdalenenluster Weg. Für die 39 Wohneinheiten sind schon 39 Güstrow-Cards als Begrüßungsgeschenk für die neuen Bewohner bestellt. Und auch die WGG will ihren Mietern die Karte zukommen lassen. Ein weiterer Marketing-Coup von Bauer.

Unterdessen plant die Betreibergesellschaft ihren Umzug von der Speicherstraße in die Güstrower Innenstadt. „Wir holen bereits Angebote ein“, sagt Bauer. 2015 ist der Standortwechsel geplant. „Am besten wäre natürlich die Fußgängerzone. Hier können wir ganz nah bei unseren Partnern und Kunden sein“, unterstreicht er.


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