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Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 12:24 Uhr

JUbiläum : Eine Institution in der Südstadt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Südstadt-Apotheke besteht seit 30 Jahren / Beate Höglinger seit 2003 Inhaberin / Gute Zusammenarbeit mit Ärztehaus

Seit 30 Jahren besteht die Apotheke in der Güstrower Südstadt. Inhaber und Leiter wechselten und auch der Standort wurde einmal verändert. Eröffnet am Platz der Freundschaft 11, ist die Südstadt-Apotheke heute im Ärztehaus Goldberger Straße zu finden.

Seit 2003 ist Beate Höglinger Inhaberin der Filiale, zu der seit dem 1. August 2008 auch die Delphin-Apotheke als Filialapotheke gehört. Mit ihrem Team aus Apothekern, Pharmazie-Ingenieuren sowie Pharmazeutisch-technischen Assistenten kümmert sich die 35-Jährige nun an zwei Standorten in der Südstadt um die Beratung der Kunden. Sie stellen individuelle Rezepturen, zum Beispiel Cremes, Haarwässer, Deoroller, aber auch Pulver und Kapseln her. „Wir möchten, dass unsere Kunden zufrieden sind“, wünscht sich Beate Höglinger auch für die kommenden Jahre.


Zur Versorgung der Südstadt gegründet


Am 1. August 1984 eröffnete die Südstadt-Apotheke am Platz der Freundschaft 11 gegenüber dem Ärztehaus zur Versorgung des neu entstandenen Güstrower Wohngebietes „Südstadt“. Damals wurde sie von Apotheker Wolfgang Link geleitet. Nach der Wiedervereinigung hielt die Privatisierung auch bei den Apotheken Einzug. Sigrid Diesing übernahm die Leitung am 1. Januar 1991 und führte sie einige Wochen später privat.

Durch den Umzug des Ärztehauses, das alte Gebäude wurde abgerissen, musste auch die Apotheke die Räumlichkeiten wechseln. Am 16. Februar 1999 öffnete sie im neuen Ärztehaus in der Goldberger Straße. Vier Jahre später übergab Sigrid Diesing die Apotheke an ihre Tochter Beate, die seit ihrer Eheschließung 2005 den Namen Beate Höglinger trägt.

Tagtäglich stellt sich die 35-Jährige den immer neuen Anforderungen ihrer Arbeit. Personalfragen klären, den Einkauf und die Buchführung erledigen sowie die kleinen und großen Aufgaben des Alltags meistern. Das war es, was Beate Höglinger schon seit Kindertagen von ihrer Mutter gesehen hat und auch selbst tun wollte. Also ging sie mit dem Abitur in der Tasche nach Berlin und studierte Pharmazie. 2003 kam sie in ihre Heimatstadt zurück und erhielt 2007 den Abschluss als Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie. Als zweifache Mutter gilt es nun, Familie und Arbeit gut zu vereinbaren. Dazu gehört viel Organisationstalent und Engagement.

In den Jahrzehnten des Bestehens der Apotheke hat sich viel verändert. 1984 wurde noch ohne Computer sehr viel an Tabletten und Salben selbst hergestellt und Ware kam nur einmal pro Woche. „Heute ist die Arbeit ohne Computer gar nicht möglich“, sagt Beate Höglinger. Der größte Unterschied zu damals ist wohl die schnelle Belieferung. Neunmal täglich wird Ware geliefert. Vervielfacht hat sich aber auch der bürokratische Aufwand. Gerade in den vergangenen Jahren gab es viele gesetzliche Änderungen. Seit 2012 wird das Qualitätsmanagement für Apotheken vorgeschrieben. Die Südstadt-Apotheke verfügt bereits seit 2001 über das QM-Zertifikat, dass alle drei Jahre erneut erteilt wurde.

In all den Jahren wurde auch in der Südstadt-Apotheke für den Nachwuchs der Berufssparte gesorgt. PTA-Praktikanten absolvierten die sechsmonatige praktische Ausbildung und Pharmazie-Studenten verbrachten die einjährige praktische Ausbildungszeit hier.

„Wir sehen uns als kundennahe Apotheke“, sagt Beate Höglinger. Besonderen Wert legt sie auf den guten Kontakt zu den vielen Stammkunden sowie zu den Ärzten im Ärztehaus nebenan. „Zur Klärung von Problemen und um Patienten optimal zu beraten und zu versorgen ist dies wichtig“, so die Inhaberin der Apotheke. Und genau so möchte sie auch in den nächsten Jahren weiter arbeiten.




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