Güstrow-Card : Eine 15-jährige Erfolgsgeschichte

Ob Bützow- oder Güstrow-Card – Heike Gerlach (l.) und Annegret Dräger bauen das System der erfolgreichen Rabattkarten in der Region weiter aus.
Ob Bützow- oder Güstrow-Card – Heike Gerlach (l.) und Annegret Dräger bauen das System der erfolgreichen Rabattkarten in der Region weiter aus.

Güstrow-Card deutschlandweit größte und erfolgreichste City-Card - Anzahl der Karteninhaber und Partnergeschäfte erneut gesteigert.

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20. Februar 2018, 05:00 Uhr

Die größte und erfolgreichste City-Card in ganz Deutschland – dieses Qualitätssiegel erhielt die Güstrow-Card erst vor kurzem von einer Berliner Firma, die bundesweit Kartensysteme vertreibt. Das macht Annegret Dräger und Heike Gerlach stolz. Die beiden Geschäftsführerinnen der Güstrow-Card-Betreibergesellschaft blicken unterdessen auf eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre in der Geschichte der Rabattkarte zurück. Die Anzahl der Partnergeschäfte konnte um 22 auf 170 gesteigert werden. Und die Zahl der Karteninhaber stieg um 2000 auf jetzt 27 122. „Auch wenn es in manchen Jahren mal stagniert hat, insgesamt ist die Güstrow-Card seit ihrer Einführung kontinuierlich gewachsen“, sagt Annegret Dräger. In diesem Jahr gibt es die Güstrow-Card bereits 15 Jahre lang – eine Erfolgsgeschichte.

Mit Partnergeschäften, Sponsoren und Kunden soll das 15-jährige Bestehen Ende August mit einer großen Party auf dem Außengelände des Güstrower Freizeitbades „Oase“ gefeiert werden. „Der Trend zur Güstrow-Card ist ungebrochen“, sagt Annegret Dräger. „Der Großteil der Kunden hat verinnerlicht, dass sie mit der Karte die Geschäfte vor Ort und in der Region unterstützen und auch noch selbst davon profitieren.“ Sie sieht die Güstrow-Card zudem als „aktives Mittel, um lokal einzukaufen und nicht auf Online-Händler auszuweichen“.

Besonders froh ist Annegret Dräger, dass sich immer mehr junge Familien die Güstrow-Card anschaffen. „Sie haben erkannt, dass sie damit Geld sparen können.“ Mittlerweile gebe es durch die 170 Partnergeschäfte einen großen Branchenmix, so dass man die Karte mehrmals am Tag einsetzen könne – von der Tankstelle bis zur Schweriner Volkszeitung. „So können Karteninhaber im Jahr 100 bis 150 Euro auf ihre Karte einspielen, ein Gewinn, den sie in ihrer Stadt wieder umsetzen können“, sagt Annegret Dräger.


Kundenbindung wesentlicher Aspekt

Neben der bereits etablierten Güstrow-Card existieren weiterhin die Parchim-, Teterow- und Malchin-Card. Jüngster Ableger ist die Bützow-Card. „Hier haben wir bisher elf Partnergeschäfte. Es sind ca. 1000 Bützow-Cards im Umlauf“, informiert Annegret Dräger. „Wir werben weiter in Bützow, es sind schon weitere Geschäfte in der Warteschleife.“ Ein neues Partnergeschäft zu gewinnen dauere teilweise Monate und koste viel Überzeugungsarbeit, gibt sie zu. „Letztendlich entscheidend, sich dem Kartensystem anzuschließen, sind oftmals die Kunden, die in dem Geschäft immer wieder ihre Karte vorlegen“, hat sie festgestellt.

Wesentlicher Punkt für die teilnehmenden Geschäfte sei die Kundenbindung, unterstreicht Annegret Dräger. „Kundenbindung ist heute das große Schlagwort, gerade in Zeiten zunehmenden Online-Handels.“ Mit der Güstrow-Card werde die Kaufkraft vor Ort gebunden.

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