Güstrow : „Ein wunderbares Museum!“

Mitarbeiterin Kerstin Reinke blättert im Gästebuch, das im Stadtmuseum Güstrow ausliegt.
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Mitarbeiterin Kerstin Reinke blättert im Gästebuch, das im Stadtmuseum Güstrow ausliegt.

Im Gästebuch des Güstrower Stadtmuseums geblättert.

svz.de von
28. Dezember 2016, 21:00 Uhr

Das Güstrower Stadtmuseum genießt einen ausgezeichneten Ruf. Manche Besucher äußern sich nach ihrem Rundgang begeistert gegenüber Mitarbeitern der Güstrow-Information, andere schreiben ihre Gedanken in dem ausliegenden Gästebuch nieder. Zum Jahreswechsel lohnt ein Blick in das Buch.

„Ein wunderbares Museum!!!“ Dieser Satz eines Paares aus Essen findet sich in vielen Abwandlungen und auf mehreren Seiten. Einige Schreiber empfehlen ihren Heimatorten, sich von der Präsentation im Güstrower Museum „eine Scheibe abzuschneiden“. Eine Schwerinerin gibt offen zu: „Als Schweriner bin ich, zugegeben, neidisch auf das Güstrower Stadtmuseum. Schwerin hat leider keins.“


Adolph von Lützows Ur-Urenkelin


Immer mal wieder entdecken Besucher beim Rundgang durch die Ausstellungen Spuren der eigenen Geschichte. Wie Renate Briest, die am 7. Oktober notierte: „Ich habe Spuren gefunden, die zu meinem Ur-Urgroßvater führten, den General Adolph von Lützow, der an der Spitze des Freicorps stand.“ Und Cornelia Muhl-Hünicke aus Magdeburg schrieb: „Eine schöne Erinnerung an meine Großeltern, denen einst das John-Brinckman-Haus in der Hansenstraße 19 gehörte. Marga Böhmer und Friedrich Schult gingen dort ein und aus. Mein Großvater Johannes Muhl war in den 50er-Jahren Museumsdirektor in Güstrow. Meine Großmutter Johanna Muhl starb hier Ende der Achtziger in diesem Haus. Das damals noch Krankenhaus war…“ An diese Zeit erinnert sich noch ein Besucher. „Von 1995 bis 1996 habe ich in diesen Räumen meinen Zivildienst abgeleistet, damals noch ein Krankenhaus. Jetzt ist daraus ein so wunderschönes Museum geworden. Toll!“, schrieb er.


Anregung: Fotos für den Museumsshop


Begeistert äußern sich nicht nur Touristen aus Deutschland. „Very good!“, fand ein Besucher aus Italien, während sich Gäste aus der Ukraine über die „gute Möglichkeit, die Geschichte von Güstrow kennen zu lernen“ freuten. Noch vorhandene Russischkenntnisse kann man an einem Eintrag eines Besuchers aus Jakutien testen. Und eine Besucherin aus Holland stellte erstaunt fest: „Nie hätte ich vermutet, an einem kleinen Ort wie Güstrow solch eine interessante Ausstellung besichtigen zu dürfen. Sehr verwundert bin ich ebenfalls über den freien Eintritt und dass man im Museumsshop kein einziges Motiv der Ausstellung als Postkarte erhalten kann.“

Schließen wir unsere Stippvisite durch das Gästebuch mit einem Eintrag von Dr. Herbert Clasen. Er urteilt über die Ausstellungen im Stadtmuseum: „Historisch, künstlerisch, gestalterisch. Summa cum laude!“

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