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Apfelfest in Güstrow : Ein Vormittag rund um den Apfel

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Apfelfest der Diakonie in Kastanienstraße / Saftpresse des Vereins Gutshaus Hermannshagen vor Ort

Die Schüler der 1. und 2. Klassen der Freien Schule Güstrow thematisierten gestern Vormittag den Apfel. Zum einen bedienten sie eine kleine Handpresse, zum anderen schauten sie den Mitarbeitern des Vereins Gutshaus Hermannshagen zu, wie diese mit der mobilen Saftpresse Äpfel zerkleinerten und Saft daraus gewannen. Das alles geschah beim Apfelfest auf dem Hof des Wohnheims für Menschen mit Behinderung, einer Einrichtung der Diakonie, in der Güstrower Kastanienstraße.

„Hm, der Saft schmeckt lecker“, sagt Inke Kurazek (7) aus Ahrenshagen. Sie fand sehr interessant zu sehen, wie aus Äpfeln Saft wird. „Das wollten wir den Kindern einmal zeigen“, erklärt Lehrer Henning Klafs. Neben seinen Schülern waren auch Kinder des Kindergartens „Regenbogen“ vor Ort.
„Es werden wohl 1,5 Tonnen Äpfel sein“, schätzte Mitstreiter Mike Nagatis gegen Mittag ein. Der eingetragene Verein versucht mit der mobilen Presse im Herbst etwas zu verdienen, um seine laufenden Kosten damit zu decken. „Wir haben Streuobstwiesen mit Schafen. Auch das kostet Geld“, erklärt Mike Nagatis. Mit vier Mitarbeitern war der Verein gestern in der Kastanienstraße aktiv. Als alle Äpfel verarbeitet waren, bekam das Fest einen gemütlichen Charakter. Die Zirkusgruppe „Rondanelli“ der Freien Schule Güstrow und die Trommelgruppe Bakonga traten auf. „Unsere Idee war, dass sich Menschen mit den Bewohnern im Wohnheim bei diesem Fest begegnen können“, sagt Sozialpädagoge Andreas Gottschalk. In den vergangenen Jahren habe dies schon recht gut geklappt. „Es ist keine riesige Aktion, aber ein gemütliches Zusammentreffen bei Kaffee und Kuchen und einer Suppe, die über offenem Feuer gekocht wird.“

Für die Saftaktion war Andreas Gottschalk mit Bewohnern, mit Mitarbeitern der Güstrower Werkstätten und auch privaten Helfern unterwegs, um Äpfel zu sammeln. So waren die Bewohner schon vorher aktiv und konnten gestern die „Früchte“ ihrer Arbeit genießen – Saft und Kuchen. Weitere Bewohner kümmerten sich um die Dekoration. So beschäftigte sie das Thema schon länger.




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